| Altenau baut - Seelze wählt |
| Geschrieben von Goslarsche Zeitung | |
| Sonntag, 11. Juli 2010 | |
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Die Historie zur Kristall-Therme 'Heißer Brocken' in Altenau aus Sicht der Goslarschen Zeitung mit einem Vorwort von Reinhard Haubrich Und was ist mit Altenau? (20.5.2007) Tja - da kassiert man Millionen Fördergelder und dann baut man einfach, trotz schlechterer Vertragsgestaltung als in Seelze! Statt an die für Seelze (und Altenau?) vom Ministerium angedrohten Strafgelder bei Baubeginn zu denken, freuen sich alle bei der Grundsteinlegung: der Bürgermeister, die Ministeriumsvertreterin Visse, sicherlich auch Bäderkönig Steinhart und natürlich die beteiligten Baufirmen aus der Umgebung. Der 22.12.2007 ist als Eröffnungstermin fest eingeplant. Seelze mit seiner Jamaika-Koalition und vakantem Bürgermeister zahlte lieber (ohne Not, siehe Altenau) fast 2 Millionen Euro um wenigstens eine Kommunalwahl-Aussage (Vertragsauflösung) erfüllen zu können und riskiert damit auch noch den Verlust der Millionen der Bedarfszuweisungen der CDU/FDP-Landesregierung. Leider kommt diese Art Wirtschaftsförderung nicht in den Seelzer Betrieben an. Sie fragen warum man denn in Altenau bauen kann und in Seelze nicht? Nun - in Altenau hatte man die Chance erkannt und alle gemeinsam haben den Bau durchgesetzt. In Seelze,- muss man jetzt schon sagen historisch bedingt, wird Für und Wider gestimmt, diskutiert, zerredet, gestritten, getrickst und letztendlich ist dann vielleicht wieder einmal der 'Zug' abgefahren, aber warten wir wieder einmal ab, denn ein neuer Fahrplan ist ja in Arbeit. (siehe auch: Wirtschaftsministerium zweifelt Vergabeverfahren für Seelzer Wellnesstherme an) Seelze vor der 4. Bürgermeisterwahl Wir haben gerade wieder einmal Bürgermeisterwahl. Ein schwieriges Amt, wie die jüngere Vergangenheit zeigte, für jeden Kandidaten bei den Verhältnissen im Seelzer Rat. Jeder Kandidat spricht von Wirtschaftsförderung und es wird Himmel und Hö... – nein, der Ministerpräsident Wulff kommt und ein Seelzer Unternehmer bekommt einen feuchten Händedruck. Das ist aktive Wirtschaftsförderung - oder ? Ich bin mir sicher dass ein Millionenauftrag im neuen Bad das Unternehmerherzen hätte höher schlagen lassen. Aber versprochen hat er doch noch etwas – unser Ministerpräsident – nicht die Millionen die schon für die Etats 2004 und 2005 kommen sollten – er kommt wieder. Ja wirklich, - wenn sein Kandidat ihn in der Bürgermeisterlounge mit Kaffee und Kuchen bewirtet. – Sind Sie jetzt etwa sauer und sagen ‚was ist das für ein …’ . Nein, - das nennt man Politik, aber das wussten Sie ja schon. Nebenbei lernt man die Harzer GeschichteKunstmaler Wolfgang Mock gestaltet die Außenwände des 'Heißen Brocken' sehr lebendig (11.7.2010)
Erholung für Körper und Seelze - Kristall 'Heisser Brocken' in Altenau
Der bekannte Künstler Wolfgang Mock hat die Harzer Geschichte auf die Außenwände gemalt.
Der Wasserfall mit den Brockenhexen.
Wasser ist seit Jahrhunderten eng mit der Harzer Geschichte verbunden.
Die Harzer hatten es nie leicht.
Der Fremdenverkehr entdeckt den Harz. Foto: Nägele
Die Goslarsche Zeitung berichtete:Kurbetriebsgesellschaft hat neuen Geschäftsführer (02.07.2010) Von Bettina Ebeling OBERHARZ. Der neue Mann kommt aus dem Norden: Aurich in Ostfriesland war bisheriger Wirkungskreis von Olaf Seeger, der zum 1. August den scheidenden Eberhard Mahlke als Geschäftsführer der Kurbetriebsgesellschaft (KBG) „Die Oberharzer“ ablöst. Unter insgesamt 51 Bewerbern hatte der Aufsichtsrat der KBG den 45-jährigen Luftwaffenmajor a.D. und diplomierten Tourismuswirtschaftler ausgewählt, der sich jetzt dem Gremium vorstellte. „Ich fühle mich sehr herzlich aufgenommen“, sagte Seeger der GZ, auch mit Blick auf die „Kernmannschaft“ der verbliebenen KBG-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die der neue Chef erleichtert als „hoch motiviert“ und „mit Herzblut arbeitend“ einschätzt. „Umso leichter fällt mir der Einstieg.“ Nach seiner Jagdfliegerlaufbahn, die bei der Bundesluftwaffe zwangsläufig mit dem 41. Lebensjahr endet, und erfolgreichen Unternehmerjahren im Destinationsmanagement nimmt Seeger die Stelle im Oberharz erneut als „Herausforderung“. Sein Aufgabengebiet unterscheidet sich von dem des bisherigen Kurgeschäftsführers wesentlich: Das touristische Marketing wird nicht mehr von der KBG, sondern von der Glücksburg Consulting AG (GLC) wahrgenommen. Andererseits beschränke sich seine Arbeit nicht auf die „Immobilienverwaltung“. Vielmehr komme auf den neuen Geschäftsführer ein hoher Anteil „gestalterischer“ Aufgaben zu, unterstreicht Aufsichtsratsvorsitzender Alexander Ehrenberg Pläne für Feriensiedlung auf Torfhaus: Investor will „Bergdorf neu bauen“ (28.6.2010) Von Oliver Stade TORFHAUS. Die Pläne für eine der größten Investitionen in den Harz-Tourismus werden zunehmend konkreter: Torfhaus, eine der exponiertesten Anlaufstellen der Region, verändert sein Gesicht. Investor Sebastian Lüder plant eine Ferienanlage, die dem Ort ein neues Gesicht geben wird.
Rund sieben Millionen Euro will der Hildesheimer Lüder in rund 800 Meter Höhe auf Niedersachsens höchst gelegener Siedlung verbauen. In einem ersten Schritt entstehen auf der dem Brocken zugewandten Fläche 15 Gebäude, in einem zweiten auf der gegenüberliegenden Seite möglicherweise bis zu zehn weitere Gebäude. Noch keine Zusage Neben den Ferienhäusern soll dort, wo bisher das „Hotel Brockenblick“ zu finden ist, ein Zentralgebäude mit Gastronomie entstehen. Lüder will außerdem einen „großen neuen Skiverleih mit Outdoorladen“ bauen, in dem Wanderer, Radfahrer und Wintersportler Zubehör finden. Der Investor lobt die Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde Oberharz und dem Landkreis Goslar. Enttäuscht zeigt er sich, dass er vom Wirtschaftsministerium in Hannover noch keine verbindliche Fördermittelzusage erhalten habe. Nach einer mündlichen Zusicherung könne er „erst im Herbst“ mit einer Entscheidung rechnen. Aus dem Schlaf wachküssen Helmut Martin, stellvertretender Leiter der Samtgemeinde Oberharz, spricht aus, was vermutlich viele der Tourismusverantwortlichen aus der Region denken: „Torfhaus war in einen Dornröschenschlaf verfallen, Lüder küsst es wach.“ Für die Bergstadt Altenau und die touristische Entwicklung im Harz sei die Investition von großer Bedeutung. Das Vorhaben, sagt Martin, sei „modern und gut“. Tourismusförderung fehlt das Geld: Land dämpft Erwartungen (18.03.2010) Von Oliver Stade HARZ. Noch ein Fördermittel-Rückschlag: In die Region fließt deutlich weniger Geld als ohnehin schon befürchtet. Dadurch könnten nun auch touristische Vorhaben in Gefahr geraten.
Enttäuscht kehrten Landkreis-Wirtschaftsförderer Dieter Hunstock und Altenaus Bürgermeister Alexander Ehrenberg (SPD) dieser Tage aus Hannover zurück: Im Wirtschaftsministerium präsentierten sie mit Altenaus Thermenbetreiber Heinz Steinhart und einigen Oberharzern Investitionspläne. Statt ermutigender Worte erhielten sie die Mitteilung, dass die Tourismusmittel für die Förderphase 2007 bis 2013 beinahe erschöpft seien. Ehrenberg sagt, sie seien aufgrund der großen Nachfrage „überzeichnet“. Nicht ausreichend Es ist der nächste Nackenschlag für die strukturschwache Region, nachdem bekannt geworden war, dass mehrere Firmen aus dem Kreis Goslar bei Anträgen für die „Einzelbetriebliche Förderung“ mit GRW-Mitteln (Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur) des Landes und des Bundes leer ausgegangen waren und der Wegfall der Grenzlandpräferenz das Fördergefälle zu Sachsen-Anhalt vergrößert. Nun geht es um EU-Geld und Infrastrukturprojekte, bei denen öffentliche und private Partner kooperieren. 59 Millionen Euro stellt Hannover niedersachenweit für sieben Jahre bereit. Allein 26 Millionen sind für den ehemaligen Regierungsbezirk Lüneburg reserviert, der als genauso strukturschwach gilt wie etwa Sachsen-Anhalt. Ministeriumssprecher Christian Haegele sagt zur Größe des Fördertopfs: „Auf sechs Jahre verteilt, ist das nicht die Welt.“ Es sei absehbar, dass die „begrenzten Mittel“ nicht bis zum Ende der Förderperiode reichen würden. Kurbetriebsgesellschaft „Die Oberharzer“ sucht neuen Geschäftsführer (24.2.2010) OBERHARZ. Nach Eindampfen ihrer Aufgaben und Personaldecke steht die Kurbetriebsgesellschaft (KBG) nun vor einem Wechsel an der Spitze. Geschäftsführer Eberhard Mahlke verlässt im Sommer das kommunale Unternehmen. Trotz massiver Bedenken in den eigenen Reihen hat dessen Aufsichtsrat beschlossen, die Stelle bundesweit auszuschreiben.
In einem langwierigen Prozess, den die Lokalpolitik auch auf Druck des Innenministeriums in den zurückliegenden zwei Jahren stark beschleunigte, ist die Kurbetriebsgesellschaft „Die Oberharzer“ (KBG) mit heute umgerechnet sieben Vollzeitstellen auf ein Zehntel dessen heruntergefahren worden, was sie in der Blütezeit des Oberharz-Tourismus einmal war. Zuletzt gab sie das Marketing für die Samtgemeinde Oberharz an die Glücksburg Consulting AG ab. Dennoch zählt der Aufsichtsrat bis heute 13 Mitglieder aus allen Orten der Samtgemeinde, und die sind sich nach nicht bestätigten Informationen der GZ uneins darüber, wie der frei werdende Geschäftsführerposten künftig zu besetzen sei. So soll es über die bundesweite Stellenausschreibung eine Kampfabstimmung gegeben haben, bei der Kritiker, die nicht in Altenau zuhause sind, unterlagen. © Goslarsche Zeitung GLC zieht erste positive Bilanz für touristische Vermarktung des Oberharzes (16.11.2009)Von Dieter Böhl CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Die touristische Vermarktung des Oberharzes durch die Glücksburg Consulting Group (GLC) hat schon im ersten Jahr neue Zeichen gesetzt, weitere werden folgen. Vor allem die Qualität der Angebote und des Marketings soll den positiven Trend bei den Übernachtungszahlen verfestigen. Mit diesen Zielen vor Augen und einem neu aufgemachten, schicken Urlaubskatalog für das Jahr 2010 unterm Arm trat GLC-Vorstandsvorsitzender Martin Weigel vor etliche Gastgeber im Altenauer Kurgastzentrum, um eine erste Zwischenbilanz seines Engagements für die Samtgemeinde Oberharz zu ziehen. Die Entwicklung der Tourismuszahlen im ersten Halbjahr 2009 lässt hoffen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum waren die Gästezahlen um 6,3 Prozent gestiegen, Weigel aber lenkte das Augenmerk auf die unterm Strich wichtigeren Übernachtungen, die um 1,2 Prozent zugenommen hatten. Zahl vermutlich größer „Besonders erfreulich ist die hohe Zuwachsrate von 3,38 Prozent im gewerblichen Bereich“, betonte der GLC-Chef. Ferienwohnungen, Hotels und Pensionen sowie Privatvermieter, knackten allein in Altenau im ersten Halbjahr 2009 erstmals wieder die Marke von 100.000 Übernachtungen. Alle Orte der Samtgemeinde zusammen kamen auf 175.460 Übernachtungen, wobei die Zahl noch etwas höher gewesen sein dürfte, da – wie es in der Zusammenkunft hieß – die für den Kurbeitrag relevanten Meldescheine hier und da erst mit großer Verzögerung eintrudelten. Frischzellenkur Alle touristischen Druckerzeugnisse und Darstellungen des Oberharzes im Internet hat die GLC einer Frischzellenkur unterzogen. Ein Callcenter zur Ergänzung der Tourist-Informationen vor Ort sowie ein neues Buchungs- und Reservierungssystem sollen die Nachfrage lenken und stärken. Seit Januar hätten sich 80 bis 90 Gastgeber klassifizieren lassen und 170 von 411 potenziellen Betrieben für einen Vermarktungsvertrag mit der GLC entschieden. „Diese Zahlen sind sehr erfreulich“, sagte der GLC-Vorstandsvorsitzende im Anschluss der GZ. © Goslarsche Zeitung
Goslar will den Harz aufmotzen (HAZ 3.11.2009) Hannover/Goslar. Aus dem Harz könnte in ein paar Jahren ein großes, buntes Freizeitparadies mit Sommerlanglauf, Strandsportanlagen und Ferienhaussiedlungen werden – zumindest, wenn es nach den Wünschen des Landkreises Goslar geht. In einer sogenannten Perspektivplanung für die nächsten Jahre, die jetzt den Ausschüssen vorgelegt worden ist, formuliert der Kreis seine Absicht, die touristische Nutzung im Harz stark auszubauen. Konkret heißt das: Schon jetzt formuliert die Verwaltung Tourismusideen für insgesamt 16 potenzielle Flächen für die ferne Zukunft. Noch gibt es keine Investoren, doch die Standorte sollen schon von Gutachtern geprüft und damit die Genehmigungsverfahren später beschleunigt werden. Dafür nimmt der Landkreis sogar eine Änderung der Landschaftsschutzgebietsverordnung in Kauf. Umweltschützer im Harz warnen vor einer massiven Beeinträchtigung der Natur. Landrat Stephan Manke (SPD) verteidigt die Pläne der Verwaltung: „Wir dürfen uns von der Konkurrenz nicht abhängen lassen und müssen eine touristische Entwicklung im Harz ermöglichen.“ In den Papieren listet der Landkreis zahlreiche potenzielle neue Projekte an verschiedenen Standorten auf: Darunter eine Sommerrodelbahn am Bocksberg, eine Tauchplattform an der Okertalsperre oder eine Tubing-Anlage (das Rodeln mit Reifen) in Altenau. Falls der Kreistag Mitte November zustimmt, könnte die Untersuchung der Standorte durch Gutachter bald beginnen. Insgesamt 50 000 Euro sollen bereitgestellt werden, um die Pläne zu prüfen. Die erforderliche Änderung der Landschaftsschutzgebietsverordnung erwartet Landrat Manke in etwa einem Jahr. Die Naturschützer im Harz sind entsetzt. „Das ist ein Generalangriff auf das Landschaftsschutzgebiet“, sagt Friedhart Knolle, der für den Nationalpark-Förderverein in der Arbeitsgemeinschaft Goslarer Umweltverbände mitarbeitet. Besonders die angestrebte Änderung der Verordnung wird von den Umweltschützern scharf kritisiert: „So eine Verordnung gibt es ja, um die Landschaft als solche zu erhalten und eben nicht zuzubauen“, sagt Knolle. Die Vertreter der insgesamt sieben Umweltverbände befürchten vor allem, dass geringere Hürden für Investoren zu unnötigen Projekten führen könnten – „die dann später keiner mehr haben will“, glaubt Knolle. Besonders die Vorschläge für eine Sommerlanglaufanlage am Sonnenberg in St. Andreasberg wirkten wie eine Provokation, da es sich hier um ein Nationalparkgebiet handele, das besonders geschützt sei. Der Landkreis teilt die Bedenken nicht. „Wir stehen in engem Kontakt mit den Umweltverbänden und beziehen sie auch in die Planungen mit ein“, sagt Landrat Manke. Die angestrebte Lockerung der Verfahren durch weiter gefasste Naturschutzbestimmungen sei nötig, um zukunftsfähig zu bleiben. „Mögliche Investoren rudern doch zurück, wenn das Genehmigungsverfahren sechs Monate lang dauert“, sagt Manke. Auch der Harzer Verkehrsverband findet es wichtig, sich gegenüber Konkurrenzgebieten wie dem Erzgebirge, dem Schwarzwald oder auch den Alpen besser aufzustellen. „Es ist gut, im Vorfeld Stolpersteine aus dem Weg zu räumen, das geschieht ja auch nicht ohne Bedacht“, sagt die Geschäftsführerin des Verbandes, Carola Schmidt. © Goslarsche Zeitung Altenauer Therme bald mit zwei neuen Außenbecken und neuer Sauna (17.9.2009) ALTENAU. Ausbaupläne hat Betreiber Heinz Steinhart für die Kristalltherme „Heißer Brocken“ in Altenau. Der erste Teil werde noch in diesem Jahr umgesetzt, sagte er jetzt der GZ. Eine enorme Umsatzsteigerung im Saunabereich gegenüber dem vergangenen Jahr, dazu ein Besucherandrang, der den Saunabereich an seine Grenzen stoßen lässt, machen eine neue Großsauna erforderlich. Sie soll auf der großen Panorama-Terrasse entstehen. Fast wie im Toten Meer Zusätzlich würden zwei weitere Badebecken gebaut, die ebenfalls nicht alltäglich sind. Zum einen wird es ein Becken mit einem 24-prozentigen Salzgehalt geben, was fast dem des Toten Meeres entspricht, das im Durchschnitt 28 Prozent aufweist. Dieses Becken ergänzt die bestehenden Solebäder in der Kristall-Therme, die bislang 1,5, 3 und 12 Prozent aufweisen, ideal. Nur eine Handvoll Bäder in Deutschland kann sich eines Radon-Beckens erfreuen. Radon ist ein giftiges und seltenes Gas, da es hochflüchtig ist. Doch Radon ist ein natürliches Heilmittel bei rheumatischen Erkrankungen und hilft auch bei einigen Haut- und Lungenkrankheiten. Doch die Fertigstellung dieser beiden Becken, die ebenfalls für die Panorama-Terrasse geplant sind, wird wohl länger dauern. „Die Becken müssen aufgrund der besonderen Anforderungen speziell angefertigt werden“, erläutert Steinhart, „und das dauert leider etwas länger.“ Zudem stehen noch weitere Kleinigkeiten auf der Agenda des Bades. Der zurzeit noch mit Strom betriebene Kamin im großen Ruheraum soll durch einen echten ersetzt werden. Auch ist eine „Wasser-Bar“ angedacht, wo der Saunagast im warmen Wasser relaxend seinen Flüssigkeitsverlust mit Getränken wieder ausgleichen kann. Die Getränkepreise werden übrigens nicht angehoben. Auch ein Sauna-Club wird zurzeit ins Leben gerufen. Dieser wird auf 500 Mitglieder beschränkt, die Preisvorteile beim Erwerb von Eintrittskarten genießen. Einen Mitgliedsbeitrag gibt es nicht. „Sich für eine Sauna zu entscheiden, ist eine intime Entscheidung“, sagt Steinhart. Gerade die Damen würden sehr auf Sauberkeit und Atmosphäre achten. „Wenn die sich wohlfühlen und hierher kommen, dann kommen auch die Männer“, lautet Steinharts simple Rechnung, die offensichtlich aufgeht. „Unsere Sauna hat mehr Badegäste als alle anderen im Umkreis von 50 Kilometern.“ Das Einzige, was dem fränkischen Geschäftsmann missfällt, ist das Umfeld: „Das Bad marschiert, der Glockenberg nicht.“ Aber auch dazu hat er Pläne. So will er mehrere Wohnungen im Hochhaus gegenüber der Therme erwerben, die er renovieren und sanieren lassen will, um sie dann – verbunden mit Dauervergünstigungen in der Therme – zu veräußern oder zu vermieten. Darüber hinaus sind die Thermenbetreiber auf der Suche nach Hauswänden, die sie mit einer großen Wandmalerei verzieren können. Die sollten möglichst an einer gut befahrenen Straße oder einem häufig genutzten Weg liegen. Wer Interesse daran hat, seine Häuserwand zur Verfügung zu stellen und mehr Informationen benötigt, kann sich an Betriebsleiter Jens Lukas unter (05328) 911570 wenden.© Goslarsche Zeitung Therme „Heißer Brocken“ erfreut sich steigender Besucherzahlen (5.6.2009) ALTENAU. Nach anfänglicher Unzufriedenheit über die Besucherzahlen der Therme „Heißer Brocken“ hat sich die Stimmung beim Betreiber aufgehellt: „Wir sind auf einem sehr guten Weg“, sagt Frank Nägele, Vorstandsvorsitzender der Kristall-Bäder AG, knapp 18 Monate nach der Eröffnung. Im ersten Quartal 2009 seien die Besucherzahlen der Altenauer Thermalsole- und Saunalandschaft gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 40 Prozent gestiegen, berichtet Nägele auf Anfrage der GZ. Und die Tendenz sei weiter steigend. Das sei allerdings kein Grund, sich in Zufriedenheit zurückzulehnen. „Dieses sehr gute Ergebnis wollen wir weiter ausbauen.“ Leitbeschilderung zeigt „gute Auswirkungen“ Dass bei sommerlichen Temperaturen der Besucherstrom nachlasse, gehört nach den Worten des Managers zu den üblichen saisonalen Schwankungen, letztlich zähle die Gesamtentwicklung gegenüber dem Vorjahr. „In den letzten Tagen war es überall bei uns etwas ruhiger, da hat man auch mal Zeit, den Schreibtisch aufzuräumen.“ Zur positiven Entwicklung des Altenauer Standorts der Bäder-Gruppe trägt nach den Worten Nägeles auch die touristische Leitbeschilderung an den Verkehrsknotenpunkten bei, die der Landkreis Goslar Ende vergangenen Jahres startete. „Die Beschilderung hat uns Zeit und Nerven gekostet, aber jetzt zeigt sie gute Auswirkungen.“ Noch Ausbaupotenzial sieht der Bäder-Chef in der Zusammenarbeit mit Hotels, etwa in Form von „Verwöhnwochenenden“ oder anderen Paketen mit Übernachtungen. Neue Entwicklungen Neben Hotels in Altenau wie dem Landhaus Alte Aue habe die Therme auch schon Partner in anderen Orten wie Clausthal-Zellerfeld, Osterode, Braunlage, und Hahnenklee gewonnen, ergänzt Betriebsleiter Jens Lukas. Auch Camping-Plätze würden sich bereits beteiligen. Überhaupt strecken die „Macher“ der Altenauer Therme ihre Fühler gerne etwas weiter aus. „Wir arbeiten auch mit dem Weltkulturerbe Rammelsberg zusammen“, schildert Lukas. So solle auf dem Altenauer Gelände ein Hunt aufgestellt werden, der für das Bergbaumuseum in Goslar werbe. Wichtig in Sachen Marketing sei zudem eine enge Kooperation mit der Glücksburg Consulting Group. Zwei bemerkenswerte Entwicklungen hat auch die Kristall „Heißer Brocken“ Altenau GmbH festgestellt. Zum einen entdecken wieder vermehrt Urlauber aus Skandinavien und den Niederlanden den Oberharz für sich. Zum anderen gewinnt das nördlichste deutsche Mittelgebirge wieder an Bedeutung als Naherholungsgebiet für das weite Harzvorland bis hin zu den Städten Göttingen und Braunschweig. „Es herrscht Aufbruchstimmung im Oberharz, gerade bei den Übernachtungszahlen“, freut sich Frank Nägele. Dazu trage die zunehmende Qualität der Häuser bei. Außerdem werde auf mehreren Ebenen verstärkt für dieses Mittelgebirge geworben, „wir selbst schalten Werbung in Fach- und Publikumszeitschriften.“
Neue Tourismusstruktur gestartet (2.1.2009) OBERHARZ. Nahtlos ist mit Beginn des neuen Jahres der Tourismusbetrieb im Oberharz unter der Flagge der GLC Glücksburg Consulting AG an den Start gegangen. Die Tourist-Informationen bleiben mit teils erweiterten Öffnungszeiten und den vertrauten Mitarbeiterinnen Anlaufstellen für die Gäste. Premiere im einheitlichen touristischen Leitsystem (23.12.2008) BAD HARZBURG. „Sole-Therme und Sauna-Erlebniswelt in Bad Harzburg“, so weist das neue Schild auf Torfhaus den Weg in die Kurstadt und kennzeichnet damit zugleich den Einstieg Bad Harzburgs in das „einheitliche touristische Leitsystem Harz“. Dessen braune Wegweiser sollen nach und nach überall im Harz die Wege zu den touristischen Anlaufpunkten weisen. Kristall-Bädergruppe spricht von „mäßig positiver“ Entwicklung der Therme in Altenau (1.12.2008) Die ersten Schilder stehen bereits (18.11.2008) OBERHARZ. Start für die so genannte braune Beschilderung: Im Oberharz weisen die ersten Exemplare den Weg zur „Kristall Sauna-Therme“ in Altenau. Sie sind Teil der geplanten touristischen Leitbeschilderung für den gesamten Harz, geplant unter Federführung des Harzer Verkehrsverbandes (HVV). Aktuelles aus der Kristall-Saunatherme „Heißer Brocken” Liebe Kristall-Freunde,wir haben heute eine tolle Nachricht für Sie! Nach vielen Anfragen unserer Gäste haben wir in unserer Therme ab 01.09.2008 folgende Änderungen für Sie eingeführt: Feierabendtarif | Montag bis Donnerstag ab 19:30 Uhr | 2 Stunden nur 7,- € Guten Morgen Schwimmen | Montag und Mittwoch von 09:00 - 10:30 Uhr nur 5,- € Schwerelose Entspannung in der Kristall-Therme Altenau (26.8.2008) ALTENAU. Schwerelos wie im Toten Meer im Hexen-Zuber auf dem Wasser treiben. Bei einem Salzaufguss in der Sauna entschlacken. Im Dampfstollen Licht und Düfte auf sich wirken lassen. Das Harzer Panorama genießen und einfach mal abschalten. Die neue Kristall-Therme in der Oberharzer Stadt Altenau bietet ihren Gästen Erholung wie an einem extra Urlaubstag. Und alles, wenn gewollt, völlig textilfrei. Thermen-Ausschilderung: Konkurrenten starten gemeinsam (22.7.2008) BAD HARZBURG. Dass der Aufschrei ausblieb, mag manch einen überrascht haben. Doch da war das „Problem“ bereits hinter den Kulissen still und sachlich ausgeräumt: Wenn die Altenauer Therme im Herbst den neuen Beschilderungsreigen im Harz eröffnet, ist auch ihr Bad Harzburger Pendant mit von der Partie. Bessere Werbung für „Heißen Brocken“ (17.7.2008)ALTENAU. Wenn alle Hoteliers und anderen Gastgeber im Oberharz so auf Zack wären wie der Landkreis Goslar bei der Ausschilderung der Therme „Heißer Brocken“, hätte die Region ein Problem weniger. Das geht aus der Summe der Erkenntnisse hervor, die die Kristall Bäder AG in letzter Zeit gewonnen hat.
Abrahms zum IKZ-Plan: „Klarer Rückschritt für die Stadt“ (4.7.2008) BAD HARZBURG. Interessiert zur Kenntnis nimmt Bürgermeister Ralf Abrahms die „Aktivitäten einiger Kommunalpolitiker“ zur Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ). Allerdings müsse er konstatieren, dass auch „nach über einjähriger Diskussion“ im Rathaus keine Zeile dazu eingegangen sei. Während Presseberichte ein Bild von „eher diffusen“ Überlegungen zeichneten, habe er, so Abrahms, klare Vorstellungen, die er sich von CDU und SPD nicht verbieten lassen werde. SPD/FDP-Gruppe schlägt Alarm: Ausschilderung kommt nicht voran (30.6.2008) OBERHARZ. Die Ausschilderung selbst bedeutender touristischer Ziele an Zubringerstraßen im Oberharz kommt nicht voran. In einem Dringlichkeitsantrag fordert die SPD/FDP-Gruppe im Clausthal-Zellerfelder Stadtrat jetzt die schnelle Umsetzung eines touristischen Leitsystems. Eklatantes Beispiel und Auslöser für den Antrag ist die Therme „Heißer Brocken“ in Altenau. Nur innerörtlich, etwa am Glockenberg, ist die Thermalsole- und Saunalandschaft ausgeschildert. Darüber hinaus findet sich weit und breit kein Schild am Straßenrand, das auf die neue Attraktion der Bergstadt hinweist. Heinz Steinhart, Chef der Kristall-Bädergruppe, hat gegenüber Bürgermeister Alexander Ehrenberg bereits mit Konsequenzen gedroht. Auch der Rat der Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld betrachtet diese Situation als unhaltbar. In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause votierte er geschlossen für den Dringlichkeitsantrag, womit Bürgermeister Prof. Peter Dietz beauftragt wird, „geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die straßenverkehrsbehördliche Ausschilderung wichtiger touristischer Ziele an klassifizierten Straßen umgehend zu erwirken“.
Ausgezeichneter „Heißer Brocken“ in Altenau (24.6.2008)
von Steffi Hoffmann, HGZ ALTENAU. Die führende Saunatestgesellschaft (online Saunatester: http://www.insauna.com/ In-Sauna Sauna+ Freizeitführer aus Linz/Donau) aus Klagenfurt hat die Altenauer Thermen und Saunaeinrichtung auf Herz und Nieren getestet. Hierzu waren zunächst neun anonyme Tester als Badegäste in der Therme.
Altenaus Bürgermeister Herr Ehrenberg, Vorstand Frau Jacob, Tester Herr Danter sowie Geschäftsführer Herr Nägele bei der Bekanntgabe der Ergebnisse.
„Heißer Brocken“: Fragen nach Besucheraufkommen (20.6.2008) ALTENAU. Es mehren sich die Stimmen, in der neuen Altenauer Therme „Heißer Brocken“ laufe es nicht so gut. Sogar ein Mann vom Fach wie Michael Lücke, Geschäftsführer des Harzer Verkehrsverbandes, lenkte dieser Tage den kritischen Blick auf die Besucherzahlen. Thermen-Unternehmer Heinz Steinhart, der Konflikte nicht scheut und mitunter burschikos auftritt, antwortet ohne Umschweife. Auf die Frage, ob die Besucherzahlen Sorge bereiten, sagt er: „Richtig. Wir haben eine Perle, die keiner kennt.“ Es sei ein unhaltbarer Zustand, dass es praktisch keine Ausschilderung gebe. Mit dem Problem hat sich die Kristall-Bäder-Gruppe ans Wirtschaftsministerium in Hannover gewandt. Referatsleiter Dr. Rainer Kottkamp ist informiert. Die Schilderfrage bereite ihm Sorgen: „Wir müssen handeln.“ Fragezeichen hinter Stadtmarketing (24.4.2008) OBERHARZ. Nach der Verschiebung der Gründungstermins für die „Oberharzer Tourismus-Marketinggesellschaft mbH“ (OTM) laufen zumindest unter den Protagonisten die Drähte heiß, um strittige Details zu klären. Dazu gehört eine Öffnungsklausel für weitere Gesellschafter. Sichtlich angespannt sind in dieser Situation vor allem die Bürgermeister von Clausthal-Zellerfeld und Altenau, Prof. Peter Dietz und Alexander Ehrenberg, wenngleich sie sich selbst nur als „Moderatoren“ auf dem Weg zur Startlinie sehen. „Die OTM ist wie ein Boot, das bald aufs Wasser gebracht werden und ablegen muss“, vergleicht Ehrenberg. „Rudern müssen die Beteiligten selber, aber es trauen sich noch nicht alle aufs Wasser.“ Die Politik jedenfalls werde sich vom Tag der Gesellschaftsgründung an aus diesem Geschäft heraushalten. Die Beteiligten, das sind vor allem touristische, aber auch andere Leistungsträger in der Samtgemeinde Oberharz – von der Therme „Heißer Brocken“ bis hin zum Harzklub-Zweigverein. Längst nicht alle Zweifel ausgeräumt sind bei Interessenverbänden wie „Pro Clausthal-Zellerfeld e.V.“ und der City-Gemeinschaft Clausthal. Diese zählen zwar zu den potenziellen Gesellschaftern der OTM, unter ihren Mitgliedern aber gibt es weiterhin Fragen und Vorbehalte. Als Hauptproblem wird in Clausthal-Zellerfeld gesehen, dass die geplante Bündelung von Tourismus- und Stadtmarketing unter dem Dach der OTM nicht ohne Weiteres möglich ist. Denn einzige finanzielle Grundlage der neuen Gesellschaft wäre zunächst der geplante Fremdenverkehrsbeitrag aus allen Orten der Samtgemeinde, der aber ausschließlich für touristische Zwecke verwendet werden darf.öh © Goslarsche Zeitung Ortsdurchfahrt Altenau kommt erst 2009 (06.02.2008) ALTENAU. Zwei große Baumaßnahmen, von denen Altenau betroffen ist, verschieben sich um jeweils ein Jahr: Die Breite Straße, deren Sanierung für diesen Sommer vorgesehen war, wird nun erst 2009 begonnen. Verschoben ist auch die Baumaßnahme Weißwasserbrücke – auf 2010. Diese Informationen brachte Bürgermeister Alexander Ehrenberg von einem Ortstermin mit Vertretern der Straßenbaubehörde und der Samtgemeindeverwaltung mit. Die Verzögerung hinsichtlich der Weißwasserbrücke, deren Vollsperrung während der Maßnahme Altenau einseitig vom Verkehr abschneiden wird, hatte sich in den zurückliegenden Monaten schon angebahnt. Für die Breite Straße habe sich nun als neuer „frühester Termin zum Baubeginn“ der Juni ergeben, berichtete Ehrenberg im Kur- und Wirtschaftsausschuss der Bergstadt. Damit aber wäre die große Maßnahme, die mit Kanalsanierungen und einer mehrwöchigen Vollsperrung der Ortsdurchfahrt der B 498 verbunden ist, vor dem Winter definitiv nicht mehr fertigzustellen. „Eine offene Baustelle über Winter mit all ihren negativen Folgen wollen wir vermeiden“, sagte der Bürgermeister. Um dennoch im Ort weiter zu kommen, werde im Frühsommer die Große Oker vorgezogen, deren Sanierung ursprünglich nach der Breiten Straße geplant war.bf
Pläne für Skihalle in Wernigerode (15.1.2008) WERNIGERODE. Eine Skihalle im Harz? Ein Radiosender verbreitete am Dienstag die Nachricht, der Wernigeröder Unternehmer Klaus-Dieter Götze, der den Lkw-Reinigungsbetrieb Brummi-Wäsche führt und sich für den Skisport begeistert, wolle im Mühlental seiner Heimatstadt mit Hilfe amerikanischer Investoren ein solches Projekt verwirklichen. Im Rathaus von Wernigerode war man ein wenig genervt. Es hagelte reihenweise Anfragen. Die Stadt hält den Ball flach: Vor einem Jahr habe es ein erstes Gespräch gegeben, bisher liege keine Bauvoranfrage vor. Die Stadt habe auf das Interesse mit einem Grundstücksvorschlag reagiert. „Es gibt noch keine gesicherte Finanzierung“, sagte Andreas Meling, Leiter des Büros von Oberbürgermeister Ludwig Hoffmann. Selbst wenn die Finanzierung stehe, müsse mindestens mit einem Jahr Planungszeit gerechnet werden. Meling sagt: „Es ist nichts Konkretes.“ Der Investor sei am Zuge. Im Westharz dürften die Nachrichten aufmerksam verfolgt werden. Seit Jahren werden große Investitionen in den Tourismus herbeigesehnt. Derzeit wird eine 2.500 Meter lange Skipiste vom Wurmberg Richtung Schierke geplant. Als kürzlich die knapp sieben Millionen Euro teure Therme in Altenau eröffnet wurde, war bekannt geworden, dass in Thale eine Therme für 20 Millionen Euro entsteht.oli
Heißer Brocken eröffnet ! (21.12.2007) ALTENAU. Mit dem „Heißen Brocken“ ist am Donnerstag in Altenau die größte Thermalsole- und Saunalandschaft der Region eröffnet worden. Sie gilt schon jetzt als „Wellness-Angebot auf höchstem Niveau“. Bauherr ist die Kurbetriebsgesellschaft „Die Oberharzer“, Betreiber die „Kristall Heißer Brocken Altenau GmbH“. Trotz der mit 7,2 Mio. Euro beachtlichen und mit 2,4 Mio. Euro von der EU geförderten Investition ist es die bislang kleinste Therme unter Regie der Kristall-Bädergruppe des Unternehmers Heinz Steinhart.Als einen „Heißen Brocken“ in vieler Hinsicht bezeichnete Landrat Stephan Manke das Millionenprojekt in der Bergstadt. Dies gelte für die letzten hektischen Tage vor der Eröffnung, „aber auch die Finanzierung war eine heiße Angelegenheit“. Vor allem für Kommunen ohne gesicherten Haushalt sei dies ein Problem, aber ohne die öffentliche Hand zur Kofinanzierung „geht es nun mal kaum noch“.öh
Nach der Eröffnungsfeier sprangen als Erste ins Solebecken (v.l.): Geschäftsführer Frank Nägele, Kurdirektor Eberhard Mahlke sowie Alt-Bürgermeister und Projektbetreuer Gerhard Lindemann, es applaudiert Samtgemeindebürgermeister Walter Lampe. Foto: Bertram - Goslarsche Zeitung
Alles weitere zur neuen Therme erfahren Sie unter http://www.kristalltherme-altenau.de/ : Am 20. Dezember 2007 wurde die Thermen- und Saunalandschaft „Heißer Brocken“ der Kristall-Bädergruppe feierlich eröffnet. Die Innensaunen: Kräuter-Mistel-Sauna (85°C), Altenauer Pfeffersauna (90°C) und Dr. Eisenbart (100°C)
'Heißer Brocken' am 5.1.2008 mit vielen Besuchern
'Heißer Brocken' 2 Tage nach der Eröffnung am 20. Dezember
Handwerker arbeiten unter Hochdruck, um Eröffnungstermin der Therme zu halten (25.11.2007) ALTENAU. Sieben Tage in der Woche sind die Handwerker auf der Thermen-Baustelle zugange. Sie arbeiten unter Hochdruck, um den Eröffnungstermin für den „Heißen Brocken“ am 20. Dezember halten zu können. Bergstadtbürgermeister Alexander Ehrenberg erwartet zur Einweihung eine Reihe von Ehrengästen. Eingeladen sind zu dem großen Tag unter anderem Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) und Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP).
19.12.2007 Einen Tag vor der Eröffnung wird angeheizt.
Baufortschritt des 'Kristall Heißer Brocken' in Altenau am 16.12.2007
Baufortschritt des 'Kristall Heißer Brocken' in Altenau am 2.12.2007
So oder so rechnen Bergstadt und Samtgemeinde zum Start mit einem großen Besucheransturm: Die Therme, die den Tourismus in Altenau ankurbeln soll, lockt zur Premiere mit freiem Eintritt. Geöffnet wird um 9 Uhr, abends um 18 Uhr folgt die offizielle Feier mit den Ehrengästen. Unterdessen hat die Landesregierung eine kritische Anfrage der Clausthal-Zellerfelder SPD-Landtagsabgeordneten Petra Emmerich-Kopatsch zu den Risiken des mit Bürgschaften der Bergstadt und der Samtgemeinde Oberharz abgesicherten Projektes beantwortet: „Die den Wirtschaftlichkeitsberechnungen zu Grunde gelegten Besucherprognosen sind seriös kalkuliert und werden von der N-Bank und dem Wirtschaftsministerium als belastbar eingestuft.“ Mit 100.000 Besuchern pro Jahr wird in der kleinsten der Thermenbetriebe von Unternehmer Heinz Steinhart gerechnet. Die Sauna-Erlebniswelt in der Bad Harzburger Sole-Therme registrierte voriges Jahr 43.000 Gäste, die Sehusa-Wasserwelt mit Sauna, Therme und Schwimmbecken in Seesen meldet für 2006 sogar 210.000 Besucher. Dennoch halten Thermen-Experten der Region die 100.000-Marke für ein ausgesprochen ehrgeiziges Ziel und geben unter anderem die Lage Altenaus zu bedenken. oli Countdown für neue Therme (19.11.2007) ALTENAU. Ihr Arbeitsplatz ist im Foyer des Altenauer Kurgastzentrums. Neben ihr, auf der Sitzbank, liegt noch ein kleiner Reisekoffer. Vor sich, auf dem Tisch, hat sie Ordner, Preislisten und zwei Handys verteilt. Das ist das provisorische Büro von Petra Huth, Betriebleiterin der künftigen Therme „Heißer Brocken“. Therme: Zustimmung der Kreisverwaltung für höhere Bürgschaft steht aus (4.11.2007) HARZ. Mit Blick auf die Finanzierung der Therme „Heißer Brocken“ werden Fragen nach der Verantwortung des Landes und nach dem finanziellen Wagnis laut. Bereits im Juni hat die Bergstadt beschlossen, ihre Bürgschaft für einen Thermen-Kredit von 2,1 auf 2,5 Millionen Euro anzuheben. Die Aufstockung war erforderlich geworden, weil im Zuge der langwierigen Ausschreibungen die Baukosten stiegen. Die Genehmigung des Landkreises Goslar steht bis heute aus, ist aber nicht ernsthaft in Gefahr. Hintergrund sind politische Scharmützel mit dem Land. Landrat Stephan Manke (SPD) sagt, angesichts der bekannt kritischen Haushaltssituation der Bergstadt habe er in Hannover vorgefühlt, ob das Land die zusätzliche Bürgschaft übernehme. Diese Variante sei ihm lieber als eine Bürgschaftserhöhung Altenaus, der ansonsten aber nichts im Wege stehe.oli
„Tempel“ krönt den Kräuterpark (24.8.2007) ALTENAU. Aromatische „Landluft“ vom frisch aufgeschütteten Beetsubstrat umwehte am Freitag die feierliche Eröffnung der Pagode im Altenauer Kräuterpark. Sie ist zentraler Punkt des zweiten Bauabschnitts, mit dem die Parkfläche bis 2008 auf 30.000 Quadratmeter vergrößert wird. Die in den buddhistischen Symbolfarben Grün, Gelb, Weiß und Rot gehaltene tempelartige Konstruktion aus Holz und Glas enthält eine Ausstellung mit rund 1.500 Gewürzen, umgeben von einem Rundgang, der in Bildern und Texten die historischen Handelsrouten nachzeichnet und erläutert. „Eine Geschichte von Neid, Habgier, Unheil und Kriegen“, sagt Jürgens. In der kleinen Ausstellung steckt umfangreiches Wissen, das der Altenauer von monatelangen Reisen auf den Spuren des Seefahrers und Entdeckers Vasco da Gama mitbrachte. Altenaus Bürgermeister Alexander Ehrenberg, die stellvertretende Samtgemeindebürgermeisterin Dr. Rosemarie Rifi und Eberhard Mahlke, Geschäftsführer der Kurbetriebsgesellschaft „Die Oberharzer“, hoben in ihren Grußworten vor den rund 40 Gästen aus Politik und Wirtschaft den einmaligen Charakter der „Pagode der Gewürze“ hervor, deren Planung und Bau als touristische Einrichtung doch auch einen gewissen Mut erfordert hätten. Der Weg bis zur nun gefeierten Fertigstellung sei nicht ohne Hürden gewesen, sagte Ehrenberg, hinter ihm stehe „die Verrücktheit, eine Idee Realität werden zu lassen“. Heute trage der Kräuterpark „entscheidend dazu bei, dass sich der Harz touristisch neu positioniert“. Wie bereits der erste Bauabschnitt, in dem rund 19.000 Quadratmeter Beete und Wege, ein Selbstbedienungsrestaurant sowie ein Tee- und Gewürzladen entstanden, wird auch der laufende zweite Teil zu 50 Prozent aus EU-Mitteln des Ziel-II-Programms gefördert. Für 600.000 Euro vergrößert Betreiber Jürgens die Anlage im Schultal auf rund 30.000 Quadratmeter. Die Gesamtinvestition beträgt 1,2 Mio. Euro. bf Thermalsole- und Saunalandschaft öffnet am 20. Dezember (19.07.2007)
Baufortschritt des 'Kristall Heißer Brocken' in Altenau am 3.11.2007
Baufortschritt am 14.10.2007
Baufortschritt am 16.9.2007
Baufortschritt am 9.9.2007
Baufortschritt am 29.08.2007
Baufortschritt am 22.07.2007
Passend zum Altenauer Status als Nationalparkgemeinde wird der Wellness-Tempel nach einem neuen Wärmekonzept mit erneuerbaren Energien beheizt. Die Dalkia Energie Service GmbH, die auf dem Glockenberg bereits ein Heizwerk mit einer installierten Leistung von 7500 Kilowatt (kW) betreibt, wird diese bereits bestehende Wärmeinfrastruktur um einen neuen Holzhackschnitzelkessel mit einer Leistung von 1000 kW erweitern, der den gesamten „permanenten Wärmebedarf“ der Therme decken wird. Nur an besonders kalten Wintertagen soll sie zusätzlich durch die anliegende Nahwärmetrasse versorgt werden, erklärt Frank Nägele, Geschäftsführer der Kristall „Heißer Brocken“ Altenau GmbH. © Goslarsche Zeitung Nun verschwindet auch die Eishalle (14.6.2007) ALTENAU. Der Abriss der Eishalle des ehemaligen „Aqua Polaris“ auf dem Altenauer Glockenberg hat begonnen. Am Donnerstag fiel der letzte Teil des Hallendachs, während auf der gegenüber liegenden Seite der Großbaustelle schon die künftige Kristall-Therme „Heißer Brocken“ emporwächst. Die letzte große Veranstaltung in der 1973 eingeweihten Halle war Ende Februar die Deutsche Meisterschaft im Setzbügeleisen-Eisschießen gewesen, am 31. März nahmen alle Fans mit einer großen Eislauf-Party Abschied von der Halle. Die blauen Zuschauertribünen ragen nun einsam aus den Trümmern, dort, wo früher die Eisfläche war, steht der Bagger und verteilt Betonteile, Baustahl und Schutt auf riesige Container. „Das wird alles gleich entsorgt“, erklärt einer der Arbeiter. Ungefähr drei Wochen, so schätzt er, „dann ist alles weg“. Der Grundstücksteil ist für ein Hotel der gehobenen Klasse mit direkter Verbindung zur neuen Therme vorgesehen. Die Kurbetriebsgesellschaft sucht hierfür einen Investor. Mit der Eishalle verschwindet endgültig auch die ehemalige Gaststätte „Zum Bierwisch“, bis Ende März beliebter Treffpunkt für Altenauer und Gäste, von der Bildfläche. Das Inhaber-Ehepaar, Harald und Margarete Bierwisch, eröffnet heute in Osterode seinen neuen Wirkungskreis: Die Beiden haben dort den Ratskeller übernommen. bf © Goslarsche Zeitung
Baufortschritt am 14.07.2007
Baufortschritt am 08.07.2007
Baufortschritt am 27.6.2007 in Altenau - Eishalle (oben links) ist abgerissen
„Bäderkönig“ setzt sich durch (30.5.2007) OBERHARZ. Für die Ende 2003 eröffnete Weserberglandtherme muss die Stadt Bad Karlshafen noch 800000 Euro nachschießen. Dies regelt ein Vergleich mit Betreiber Heinz Steinhart. In Altenau, wo in Kooperation mit dem „Bäderkönig“ die Therme „Heißer Brocken“ entsteht, fühlt man sich von diesem Streit nicht berührt. „Bad Karlshafen ist ein spezieller Fall“, sagte gestern 1. Samtgemeinderat Helmut Martin auf Anfrage. „Wir haben eine saubere Geschäftsbeziehung mit Herrn Steinhart.“ Das Altenauer Projekt und dessen Finanzierung sei klar umrissen. Für den zwischen der Kurbetriebsgesellschaft „Die Oberharzer“ (KBG) und Steinhart besiegelten Bau der Thermen- und Saunalandschaft in Altenau wurde ein Finanzierungspaket von 7,2 Millionen Euro geschnürt. Die Bauarbeiten in Altenau laufen seit März, in diesen Tagen beginnt nun auch der Abriss der Eishalle. öh
Baufortschritt am 09.06.2007 in Altenau
Grundstein für Kristall-Therme gelegt (vom 10.4.2007) ALTENAU. Der Grundstein für die Kristall-Therme „Heißer Brocken“ wurde am Dienstag in Altenau gelegt. Die knapp sieben Millionen Euro teure Sauna- und Wellnesslandschaft soll bereits am 22. Dezember eröffnet werden. Mit diesem symbolischen Akt sei, so unterstrich Landrat Stephan Manke in seinem Grußwort, „ein in mehrfacher Hinsicht heißer Brocken“ glücklich auf den Weg gebracht. Dabei spielte er wie auch weitere Redner – unter ihnen Kurgeschäftsführer Eberhard Mahlke und Frank Nägele vom Vorstand der Kristall-Bäder-Gruppe – auf die mehrjährige, von einigen Rückschlägen gekennzeichnete Planungsphase an. Noch kurz vor deren Abschluss sei das Projekt durch die „Konkurrenz aus Bad Harzburg“ beinahe gekippt worden, erinnerte er an die letzte größere Krise. Und noch vor wenigen Wochen, als der Bagger die ersten Mauern des Ex-„Aqua Polaris“ bereits einriss, hatten Gerüchte um das drohende Aus des Millionenprojekts die Oberharzer Gemüter bewegt. Manke unterstrich, dass die künftige Therme nicht nur als Attraktion für Altenau, sondern für die gesamte Region zu begreifen sei. „Wir müssen den Harz als Ganzes verstehen und vermarkten.“ Das Abdecken des Schwimmhallendaches geht am Mittwoch unter zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen weiter. Hier waren am 31. März zwei Bauleute verunglückt, denen die Redner nochmals Genesungswünsche übermittelten. Die Unfallursache ist weiter unklar. Der Abriss der Eishalle ist im Sommer vorgesehen. An ihre Stelle soll ein Viersternehotel treten, für das noch ein Investor gesucht wird. bf Altenauer Eishalle macht Platz für Hotelneubau und „Heißen Brocken“ (vom 1.4.2007) ALTENAU. Nach einem Eiskockeyturnier und einer eintrittsfreien öffentlichen Laufzeit schlossen sich am Samstag die Türen der Altenauer Eissporthalle. Auf dem Glockenberg wird damit ein Kapitel touristischer Entwicklung beendet. Spaß und große Freude in vielen jungen Gesichtern, buntes Treiben auf dem Eis, ein gelungenes Programm der Kurbetriebsgesellschaft (KBG) täuschten darüber hinweg, denn allgemeines Unverständnis, zum Teil Zorn und Traurigkeit bestimmten den Abschied von der Eishalle. Altenau auf dem Weg zum „Heißen Brocken“ (vom 28.3.2007) OBERHARZ. Abriss und Neubau, Verkauf und Umzug: Selten herrscht auf dem Immobiliensektor der Kurbetriebsgesellschaft „Die Oberharzer“ (KBG) soviel Bewegung auf einmal. Während das Altenauer Hallenwellenbad dem Erdboden gleichgemacht wird, bereitet man für das größte Projekt, den „Heißen Brocken“, bereits die Grundsteinlegung vor. Der große Bagger wartet schon - Der Hallenbad-Abriss beginnt! (vom 12.3.2007) Hallenbad-Abriss beginnt: Gebäude wird entkernt - In der nächsten Woche wird das Dach abgenommen. ALTENAU. Auf dem Glockenberg haben die Abrissarbeiten am Hallenbad begonnen. In dieser Woche wird das Gebäude entkernt, der Bagger wartet schon auf seinen Einsatz. Millionenprojekt Kristall-Therme „Heißer Brocken“: Kurz vor dem Start noch Verhandlungen (vom 22.2.2007) ALTENAU. Berichte über Auseinandersetzungen von Heinz Steinhart (Kristall-Bädergruppe) mit der hessischen Kleinstadt Bad Karlshafen um die Finanzierung der dortigen „Weserberglandtherme“ haben auch die Bergstadt Altenau erreicht. Dort will der Unternehmer für die Kurbetriebsgesellschaft „Die Oberharzer“ (KBG) eine Saunatherme namens „Heißer Brocken“ bauen und betreiben. Zumindest nach außen hin bewahrt die KBG Ruhe: In Altenau laufe alles in geregelten Bahnen, heißt es hier. Samtgemeinderat willigt unter Zeitdruck in Bürgschaft für Altenauer Therme ein (vom 8.9.2006) OBERHARZ. Eine flammende Rede für Unternehmergeist hielt am Donnerstagabend Wolfgang Mönkemeyer, CDU-Fraktionssprecher im Samtgemeinderat: Es ging um die Millionenbürgschaft für die Saunatherme in Altenau. Debatten um den Heißen Brocken (vom 3.9.2006) OBERHARZ. Mitten im Wahlkampf gerät der Thermen- und Sauna-Neubau „Heißer Brocken“ in Altenau noch einmal in die politische Diskussion. Eine Kontroverse um die Kreditfinanzierung bahnt sich an. Heinz Steinhart willigt in kleinstes Thermen- und Saunaprojekt seiner Bädergruppe ein (vom 11.7.2006) ALTENAU. Der 10. Juli 2006 soll als Ausgangspunkt für eine neue Entwicklung von Altenau in die Annalen der Stadt eingehen. An diesem Tag unterzeichneten die Kurbetriebsgesellschaft (KBG) und Bäderbetreiber Heinz Steinhart den Vertrag für Errichtung und Betrieb einer Thermen- und Saunalandschaft. Am Dienstag stimmte der KBG-Aufsichtsrat zu, womit der Vertrag rechtskräftig ist.
Millionenprojekt besiegelt (vom 10.7.2006) ALTENAU. Eine kleinere Lösung als anfangs geplant, aber immer noch ein respektables Millionenprojekt: das ist die Thermen- und Saunalandschaft namens „Heißer Brocken“, für die amMontagmittag im Altenauer Kurgastzentrum die Verträge unterzeichnet wurden.
Teures Steinhart-Bad in Ludwigsfelde (vom 31.05.2006) ALTENAU/LUDWIGSFELDE. Der Bau der zwölften Bädereinrichtung von Unternehmer Heinz Steinhart im brandenburgischen Ludwigsfelde hat im Nachgang einigen Ärger ausgelöst. Wie die Märkische Allgemeine berichtet, übersteigen die Baukosten den vereinbarten Festpreis von 15,5 Mio. um 1,9 Mio. Euro. Offen sei außerdem die Frage, wer veranlasst habe, das „Schwimm- & Gesundheits-Center“ im Mittelbau zwei- statt eingeschossig zu bauen. Aus für die Therme? (vom 4.5.2006) Aus für die Thermenträume in Altenau? Bäderbetreiber Heinz Steinhart, der mit seiner Kristall-Gruppe bundesweit zwölf Thermen betreibt, hat seinen Ausstieg aus dem Oberharzer Vorhaben erklärt. Thermen-Pläne: Beide Vorhaben auf gutem Weg (vom 24.4.2006) BAD HARZBURG. „Es gibt zwei Projekte mit zwei Geschwindigkeiten“, orakelt Andreas Krischat, Pressesprecher des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums mit Blick auf die Harzer Thermen-Landschaft. Und obwohl auf die Frage nach dem Schnelleren keine offizielle Antwort kommt, ist unschwer zu erkennen, dass Altenau seine Hausaufgaben jetzt doch zügiger erledigt hat. Altenau erwartet den Durchbruch (vom 20.4.2006) ALTENAU. Nach monatelanger Hängepartie um die für fast 18 Mio. Euro geplante „Kristall-Harz-Therme“ sieht sich die Bergstadt Altenau mit einem deutlich abgespeckten Konzept jetzt kurz vor dem Durchbruch. Auf Anfrage der GZ zeigte sich das niedersächsische Wirtschaftsministerium grundsätzlich positiv zu dem Vorhaben eingestellt, das hoch defizitäre Freizeitzentrum „Aqua Polaris“ abzureißen und an dessen Stelle eine Saunalandschaft mit kleiner Therme zu errichten. „Tendenziell überzeugt das Konzept in Altenau“, sagte Ministeriumssprecher Andreas Krischat. Ende des Freizeitzentrums „Aqua Polaris“ rückt näher (vom 17.4.2006) ALTENAU. Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP) sieht in den Thermenplänen Altenaus und Bad Harzburgs „attraktive Infrastrukturprojekte“. Die Vorhaben seien auf die touristische Positionierung der Orte abgestimmt „und setzen die Standorte untereinander in keine Konkurrenzsituation“, antwortet der Minister auf eine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Petra Emmerich-Kopatsch zum Stand der Planungen. Therme beschäftigt die Gremien (vom 7.4.2006) ALTENAU. Das Thema Therme geht in die Schlussphase. Kommenden Montag beschäftigt das Vorhaben gleich mehrere Gremien. Hintereinander tagen in nichtöffentlichen Sitzungen der Aufsichtsrats der Kurbetriebsgesellschaft (KBG), Verwaltungsausschuss und Bergstadtrat. Bald eine Antwort auf die Thermenfrage (vom 28.3.2006) ALTENAU. Lange haben die Altenauer auf eine Entscheidung warten müssen, ob das Land die Pläne für den Neubau einer Therme mit 8 Mio. Euro fördert. Noch vor Ostern soll es endlich so weit sein. Nach GZ-Informationen werden Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP) und Landrat Peter Kopischke (SPD) in Kürze bekannt geben, ob der Ort mit der Förderung für die 16 Mio. Euro teure Investition rechnen kann, für die seit Herbst 2005 auf Unterstützung gehofft wird. Thermen-Pläne: Beide Vorhaben auf gutem Weg (vom 28.02.2006) BAD HARZBURG. „Es gibt zwei Projekte mit zwei Geschwindigkeiten“, orakelt Andreas Krischat, Pressesprecher des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums mit Blick auf die Harzer Thermen-Landschaft. Und obwohl auf die Frage nach dem Schnelleren keine offizielle Antwort kommt, ist unschwer zu erkennen, dass Altenau seine Hausaufgaben jetzt doch zügiger erledigt hat. Therme scheint gestorben (vom 28.02.2006) ALTENAU. Seit Monaten wartet Altenau auf ein Signal aus Hannover. Mit jedem Tag verdichten sich die Hinweise, dass der Urlaubsort nicht mit dem erhofften Fördergeld von acht Millionen Euro für das Thermenvorhaben auf dem Glockenberg rechnen kann. Steinhart verspricht Teilkompensation, wenn die Altenauer Therme scheitert (vom 26.02.2006) ALTENAU. Von seinen Altenauer Plänen um die „Harz-Kristall-Therme“ will sich Kristallbäder-Chef Heinz Steinhart derzeit nicht lossagen. Für den Fall aber, dass sich die Planungen aufgrund ausbleibender Fördermittel nicht realisieren lassen, steht für ihn eines bereits fest: Von dem Planungshonorar soll ein Teil in die Bergstadt zurückfließen. Kristallbäder-Chef Heinz Steinhart stellt Thermen-Pläne vor (vom 24.02.2006) BAD HARZBURG. Jetzt noch eine Unterschrift von Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche und zu Ostern 2007 könnte Bad Harzburg mit einer um das Dreifache gewachsenen Therme den „Aufstieg in die erste Liga der Bäder“ angehen. Am Freitag stellte Heinz Steinhart, Chef der Kristallbäder-Gruppe, die Pläne für das Premium-Produkt in der „Stadt der heilenden Quellen“ vor. |
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| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 11. Juli 2010 ) |