Altenau baut - Seelze wählt
Geschrieben von Goslarsche Zeitung   
Sonntag, 11. Juli 2010

Baufortschritt am 27.6.2007 in Altenau

Die Historie zur Kristall-Therme 'Heißer Brocken' in Altenau aus Sicht der Goslarschen Zeitung mit einem Vorwort von Reinhard Haubrich

Und  was ist mit Altenau? (20.5.2007)

Tja - da kassiert man Millionen Fördergelder und dann baut man einfach, trotz schlechterer Vertragsgestaltung als in Seelze! Statt an die für Seelze (und Altenau?) vom Ministerium angedrohten Strafgelder bei Baubeginn zu denken, freuen sich alle bei der Grundsteinlegung: der Bürgermeister, die Ministeriumsvertreterin Visse, sicherlich auch Bäderkönig Steinhart und natürlich die beteiligten Baufirmen aus der Umgebung. Der 22.12.2007 ist als Eröffnungstermin fest eingeplant. Seelze mit seiner Jamaika-Koalition und vakantem Bürgermeister zahlte lieber (ohne Not, siehe Altenau) fast 2 Millionen Euro um wenigstens eine Kommunalwahl-Aussage (Vertragsauflösung) erfüllen zu können und riskiert damit auch noch den Verlust der Millionen der Bedarfszuweisungen der CDU/FDP-Landesregierung. Leider kommt diese Art Wirtschaftsförderung nicht in den Seelzer Betrieben an.

Sie fragen warum man denn in Altenau bauen kann und in Seelze nicht? Nun - in Altenau hatte man die Chance erkannt und alle gemeinsam haben den Bau durchgesetzt. In Seelze,-  muss man jetzt schon sagen historisch bedingt, wird Für und Wider gestimmt, diskutiert, zerredet, gestritten, getrickst und letztendlich ist dann vielleicht wieder einmal der 'Zug' abgefahren, aber warten wir wieder einmal ab, denn ein neuer Fahrplan ist ja in Arbeit. (siehe auch: Wirtschaftsministerium zweifelt Vergabeverfahren für Seelzer Wellnesstherme an)

Seelze vor der 4. Bürgermeisterwahl

Wir haben gerade wieder einmal Bürgermeisterwahl. Ein schwieriges Amt, wie die jüngere Vergangenheit zeigte, für jeden Kandidaten bei den Verhältnissen im Seelzer Rat. Jeder Kandidat spricht von Wirtschaftsförderung und es wird Himmel und Hö... – nein, der Ministerpräsident Wulff kommt und ein Seelzer Unternehmer bekommt einen feuchten Händedruck. Das ist aktive Wirtschaftsförderung - oder ? Ich bin mir sicher dass ein Millionenauftrag im neuen Bad das Unternehmerherzen hätte höher schlagen lassen. Aber versprochen hat er doch noch etwas – unser Ministerpräsident – nicht die Millionen die schon für die Etats 2004 und 2005 kommen sollten – er kommt wieder. Ja wirklich, - wenn sein Kandidat ihn in der Bürgermeisterlounge mit Kaffee und Kuchen bewirtet. – Sind Sie jetzt etwa sauer und sagen ‚was ist das für ein …’ . Nein, - das nennt man Politik, aber das wussten Sie ja schon.   


Nebenbei lernt man die Harzer Geschichte

Kunstmaler Wolfgang Mock gestaltet die Außenwände des 'Heißen Brocken' sehr lebendig (11.7.2010)

Panorama "Heisser Brocken" im Harzer Altenau
Erholung für Körper und Seelze - Kristall 'Heisser Brocken' in Altenau
 
Wolfgang Mock hat die Harzer Geschichte auf die Außenwände gemalt
Der bekannte Künstler Wolfgang Mock hat die Harzer Geschichte auf die Außenwände gemalt. 
 
Wasserfall mit den Brockenhexen
Der Wasserfall mit den Brockenhexen.
 
Wasser ist seit Jahrhunderten eng mit der Harzer Geschichte verbunden
Wasser ist seit Jahrhunderten eng mit der Harzer Geschichte verbunden.
 
Die Harzer hatten es nie leicht
Die Harzer hatten es nie leicht.
 
Der Fremdenverkehr entdeckt den Harz
Der Fremdenverkehr entdeckt den Harz. Foto: Nägele 

Die Goslarsche Zeitung berichtete:

Kurbetriebsgesellschaft hat neuen Geschäftsführer (02.07.2010)

Von Bettina Ebeling

OBERHARZ. Der neue Mann kommt aus dem Norden: Aurich in Ostfriesland war bisheriger Wirkungskreis von Olaf Seeger, der zum 1. August den scheidenden Eberhard Mahlke als Geschäftsführer der Kurbetriebsgesellschaft (KBG) „Die Oberharzer“ ablöst.

Unter insgesamt 51 Bewerbern hatte der Aufsichtsrat der KBG den 45-jährigen Luftwaffenmajor a.D. und diplomierten Tourismuswirtschaftler ausgewählt, der sich jetzt dem Gremium vorstellte.

„Ich fühle mich sehr herzlich aufgenommen“, sagte Seeger der GZ, auch mit Blick auf die „Kernmannschaft“ der verbliebenen KBG-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die der neue Chef erleichtert als „hoch motiviert“ und „mit Herzblut arbeitend“ einschätzt. „Umso leichter fällt mir der Einstieg.“

Nach seiner Jagdfliegerlaufbahn, die bei der Bundesluftwaffe zwangsläufig mit dem 41. Lebensjahr endet,  und erfolgreichen Unternehmerjahren im Destinationsmanagement nimmt Seeger die Stelle im Oberharz erneut als „Herausforderung“.  Sein Aufgabengebiet unterscheidet sich von dem des bisherigen Kurgeschäftsführers wesentlich: Das touristische Marketing wird nicht mehr von der KBG, sondern von der Glücksburg Consulting AG (GLC) wahrgenommen.

Andererseits beschränke sich seine Arbeit nicht auf die „Immobilienverwaltung“. Vielmehr komme auf den neuen Geschäftsführer ein hoher Anteil „gestalterischer“ Aufgaben zu, unterstreicht Aufsichtsratsvorsitzender Alexander Ehrenberg


Pläne für Feriensiedlung auf Torfhaus: Investor will „Bergdorf neu bauen“ (28.6.2010)

Von Oliver Stade

TORFHAUS. Die Pläne für eine der größten Investitionen in den Harz-Tourismus werden zunehmend konkreter: Torfhaus, eine der exponiertesten Anlaufstellen der Region, verändert sein Gesicht. Investor Sebastian Lüder plant eine Ferienanlage, die dem Ort ein neues Gesicht geben wird.

Pläne für Feriensiedlung auf Torfhaus

Rund sieben Millionen Euro will der Hildesheimer Lüder in rund 800 Meter Höhe auf Niedersachsens höchst gelegener Siedlung verbauen. In einem ersten Schritt entstehen auf der dem Brocken zugewandten Fläche 15 Gebäude, in einem zweiten auf der gegenüberliegenden Seite möglicherweise bis zu zehn weitere Gebäude.

Noch keine Zusage
Lüder (44) hat nach und nach Grundstücke auf Torfhaus gekauft. In dem lange Zeit vernachlässigten Ortsteil Altenaus gibt es niemanden, der über mehr Flächen verfügt. Lüder, der am Bau der Großgaststätte Bavaria Alm auf Torfhaus beteiligt war, sagt: „Wir wollen das Bergdorf neu bauen.“ Die Ferienhäuser sollen in einem Harzer Stil mit Holzfassaden entstehen, kündigt er an.

Neben den Ferienhäusern soll dort, wo bisher das „Hotel Brockenblick“ zu finden ist, ein Zentralgebäude mit Gastronomie entstehen. Lüder will außerdem einen „großen neuen Skiverleih mit Outdoorladen“ bauen, in dem Wanderer, Radfahrer und Wintersportler Zubehör finden.

Der Investor lobt die Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde Oberharz und dem Landkreis Goslar. Enttäuscht zeigt er sich, dass er vom Wirtschaftsministerium in Hannover noch keine verbindliche Fördermittelzusage erhalten habe. Nach einer mündlichen Zusicherung könne er „erst im Herbst“ mit einer Entscheidung rechnen.

Aus dem Schlaf wachküssen
Im Oktober will Lüder mit dem Abriss der ersten Gebäude beginnen. Den geplanten Neubauten sollen neben dem „Hotel Brockenblick“ die Gaststätte und das Gästehaus „Altes Torfhaus“ weichen, ebenso das Landschulheim „Wesermarsch“, einer der Kioske sowie ein Skiverleih samt Gaststätte auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Zudem hat Lüder für seine Feriensiedlung unbebaute Flächen des Landes gekauft. Die geschützten Bereiche des Nationalparks bleiben unangetastet, versichert er. Baustart soll im Frühjahr sein

Helmut Martin, stellvertretender Leiter der Samtgemeinde Oberharz, spricht aus, was vermutlich viele der Tourismusverantwortlichen aus der Region denken: „Torfhaus war in einen Dornröschenschlaf verfallen, Lüder küsst es wach.“ Für die Bergstadt Altenau und die touristische Entwicklung im Harz sei die Investition von großer Bedeutung. Das Vorhaben, sagt Martin, sei „modern und gut“.


Tourismusförderung fehlt das Geld: Land dämpft Erwartungen (18.03.2010)

Von Oliver Stade

HARZ. Noch ein Fördermittel-Rückschlag: In die Region fließt deutlich weniger Geld als ohnehin schon befürchtet. Dadurch könnten nun auch touristische Vorhaben in Gefahr geraten.

Keine Tourismusmittel für den Harz vom Land Niedersachsen

Enttäuscht kehrten Landkreis-Wirtschaftsförderer Dieter Hunstock und Altenaus Bürgermeister Alexander Ehrenberg (SPD) dieser Tage aus Hannover zurück: Im Wirtschaftsministerium präsentierten sie mit Altenaus Thermenbetreiber Heinz Steinhart und einigen Oberharzern Investitionspläne. Statt ermutigender Worte erhielten sie die Mitteilung, dass die Tourismusmittel für die Förderphase 2007 bis 2013 beinahe erschöpft seien. Ehrenberg sagt, sie seien aufgrund der großen Nachfrage „überzeichnet“.

Nicht ausreichend

Es ist der nächste Nackenschlag für die strukturschwache Region, nachdem bekannt geworden war, dass mehrere Firmen aus dem Kreis Goslar bei Anträgen für die „Einzelbetriebliche Förderung“ mit GRW-Mitteln (Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur) des Landes und des Bundes leer ausgegangen waren und der Wegfall der Grenzlandpräferenz das Fördergefälle zu Sachsen-Anhalt vergrößert.

Nun geht es um EU-Geld und Infrastrukturprojekte, bei denen öffentliche und private Partner kooperieren. 59 Millionen Euro stellt Hannover niedersachenweit für sieben Jahre bereit. Allein 26 Millionen sind für den ehemaligen Regierungsbezirk Lüneburg reserviert, der als genauso strukturschwach gilt wie etwa Sachsen-Anhalt.

Ministeriumssprecher Christian Haegele sagt zur Größe des Fördertopfs: „Auf sechs Jahre verteilt, ist das nicht die Welt.“ Es sei absehbar, dass die „begrenzten Mittel“ nicht bis zum Ende der Förderperiode reichen würden.


Kurbetriebsgesellschaft „Die Oberharzer“ sucht neuen Geschäftsführer (24.2.2010)

Von Dieter Böhl

OBERHARZ. Nach Eindampfen ihrer Aufgaben und Personaldecke steht die Kurbetriebsgesellschaft (KBG) nun vor einem Wechsel an der Spitze. Geschäftsführer Eberhard Mahlke verlässt im Sommer das kommunale Unternehmen. Trotz massiver Bedenken in den eigenen Reihen hat dessen Aufsichtsrat beschlossen, die Stelle bundesweit auszuschreiben.

Kurbetriebsgesellschaft „Die Oberharzer“ sucht neuen Geschäftsführer

In einem langwierigen Prozess, den die Lokalpolitik auch auf Druck des Innenministeriums in den zurückliegenden zwei Jahren stark beschleunigte, ist die Kurbetriebsgesellschaft „Die Oberharzer“ (KBG) mit heute umgerechnet sieben Vollzeitstellen auf ein Zehntel dessen heruntergefahren worden, was sie in der Blütezeit des Oberharz-Tourismus einmal war. Zuletzt gab sie das Marketing für die Samtgemeinde Oberharz an die Glücksburg Consulting AG ab.

Dennoch zählt der Aufsichtsrat bis heute 13 Mitglieder aus allen Orten der Samtgemeinde, und die sind sich nach nicht bestätigten Informationen der GZ uneins darüber, wie der frei werdende Geschäftsführerposten künftig zu besetzen sei. So soll es über die bundesweite Stellenausschreibung eine Kampfabstimmung gegeben haben, bei der Kritiker, die nicht in Altenau zuhause sind, unterlagen. © Goslarsche Zeitung


GLC zieht erste positive Bilanz für touristische Vermarktung des Oberharzes  (16.11.2009)

Von Dieter Böhl

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Die touristische Vermarktung des Oberharzes durch die Glücksburg Consulting Group (GLC) hat schon im ersten Jahr neue Zeichen gesetzt, weitere werden folgen. Vor allem die Qualität der Angebote und des Marketings soll den positiven Trend bei den Übernachtungszahlen verfestigen.

Mit diesen Zielen vor Augen und einem neu aufgemachten, schicken Urlaubskatalog für das Jahr 2010 unterm Arm trat GLC-Vorstandsvorsitzender Martin Weigel vor etliche Gastgeber im Altenauer Kurgastzentrum, um eine erste Zwischenbilanz seines Engagements für die Samtgemeinde Oberharz zu ziehen. Die Entwicklung der Tourismuszahlen im ersten Halbjahr 2009 lässt hoffen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum waren die Gästezahlen um 6,3 Prozent gestiegen, Weigel aber lenkte das Augenmerk auf die unterm Strich wichtigeren Übernachtungen, die um 1,2 Prozent zugenommen hatten.

Zahl vermutlich größer

„Besonders erfreulich ist die hohe Zuwachsrate von 3,38 Prozent im gewerblichen Bereich“, betonte der GLC-Chef. Ferienwohnungen, Hotels und Pensionen sowie Privatvermieter, knackten allein in Altenau im ersten Halbjahr 2009 erstmals wieder die Marke von 100.000 Übernachtungen. Alle Orte der Samtgemeinde zusammen kamen auf 175.460 Übernachtungen, wobei die Zahl noch etwas höher gewesen sein dürfte, da – wie es in der Zusammenkunft hieß – die für den Kurbeitrag relevanten Meldescheine hier und da erst mit großer Verzögerung eintrudelten.

Frischzellenkur

Alle touristischen Druckerzeugnisse und Darstellungen des Oberharzes im Internet hat die GLC einer Frischzellenkur unterzogen. Ein Callcenter zur Ergänzung der Tourist-Informationen vor Ort sowie ein neues Buchungs- und Reservierungssystem sollen die Nachfrage lenken und stärken. Seit Januar hätten sich 80 bis 90 Gastgeber klassifizieren lassen und 170 von 411 potenziellen Betrieben für einen Vermarktungsvertrag mit der GLC entschieden. „Diese Zahlen sind sehr erfreulich“, sagte der GLC-Vorstandsvorsitzende im Anschluss der GZ. © Goslarsche Zeitung


Goslar will den Harz aufmotzen (HAZ 3.11.2009)

Hannover/Goslar. Aus dem Harz könnte in ein paar Jahren ein großes, buntes Freizeitparadies mit Sommerlanglauf, Strandsportanlagen und Ferienhaussiedlungen werden – zumindest, wenn es nach den Wünschen des Landkreises Goslar geht. In einer sogenannten Perspektivplanung für die nächsten Jahre, die jetzt den Ausschüssen vorgelegt worden ist, formuliert der Kreis seine Absicht, die touristische Nutzung im Harz stark auszubauen. Konkret heißt das: Schon jetzt formuliert die Verwaltung Tourismusideen für insgesamt 16 potenzielle Flächen für die ferne Zukunft. Noch gibt es keine Investoren, doch die Standorte sollen schon von Gutachtern geprüft und damit die Genehmigungsverfahren später beschleunigt werden. Dafür nimmt der Landkreis sogar eine Änderung der Landschaftsschutzgebietsverordnung in Kauf.

Umweltschützer im Harz warnen vor einer massiven Beeinträchtigung der Natur. Landrat Stephan Manke (SPD) verteidigt die Pläne der Verwaltung: „Wir dürfen uns von der Konkurrenz nicht abhängen lassen und müssen eine touristische Entwicklung im Harz ermöglichen.“ In den Papieren listet der Landkreis zahlreiche potenzielle neue Projekte an verschiedenen Standorten auf: Darunter eine Sommerrodelbahn am Bocksberg, eine Tauchplattform an der Okertalsperre oder eine Tubing-Anlage (das Rodeln mit Reifen) in Altenau. Falls der Kreistag Mitte November zustimmt, könnte die Untersuchung der Standorte durch Gutachter bald beginnen. Insgesamt 50 000 Euro sollen bereitgestellt werden, um die Pläne zu prüfen. Die erforderliche Änderung der Landschaftsschutzgebietsverordnung erwartet Landrat Manke in etwa einem Jahr.

Die Naturschützer im Harz sind entsetzt. „Das ist ein Generalangriff auf das Landschaftsschutzgebiet“, sagt Friedhart Knolle, der für den Nationalpark-Förderverein in der Arbeitsgemeinschaft Goslarer Umweltverbände mitarbeitet. Besonders die angestrebte Änderung der Verordnung wird von den Umweltschützern scharf kritisiert: „So eine Verordnung gibt es ja, um die Landschaft als solche zu erhalten und eben nicht zuzubauen“, sagt Knolle. Die Vertreter der insgesamt sieben Umweltverbände befürchten vor allem, dass geringere Hürden für Investoren zu unnötigen Projekten führen könnten – „die dann später keiner mehr haben will“, glaubt Knolle. Besonders die Vorschläge für eine Sommerlanglaufanlage am Sonnenberg in St. Andreasberg wirkten wie eine Provokation, da es sich hier um ein Nationalparkgebiet handele, das besonders geschützt sei.

Der Landkreis teilt die Bedenken nicht. „Wir stehen in engem Kontakt mit den Umweltverbänden und beziehen sie auch in die Planungen mit ein“, sagt Landrat Manke. Die angestrebte Lockerung der Verfahren durch weiter gefasste Naturschutzbestimmungen sei nötig, um zukunftsfähig zu bleiben. „Mögliche Investoren rudern doch zurück, wenn das Genehmigungsverfahren sechs Monate lang dauert“, sagt Manke. Auch der Harzer Verkehrsverband findet es wichtig, sich gegenüber Konkurrenzgebieten wie dem Erzgebirge, dem Schwarzwald oder auch den Alpen besser aufzustellen. „Es ist gut, im Vorfeld Stolpersteine aus dem Weg zu räumen, das geschieht ja auch nicht ohne Bedacht“, sagt die Geschäftsführerin des Verbandes, Carola Schmidt. © Goslarsche Zeitung


Altenauer Therme bald mit zwei neuen Außenbecken und neuer Sauna (17.9.2009)

ALTENAU. Ausbaupläne hat Betreiber Heinz Steinhart für die Kristalltherme „Heißer Brocken“ in Altenau. Der erste Teil werde noch in diesem Jahr umgesetzt, sagte er jetzt der GZ.

Eine enorme Umsatzsteigerung im Saunabereich gegenüber dem vergangenen Jahr, dazu ein Besucherandrang, der den Saunabereich an seine Grenzen stoßen lässt, machen eine neue Großsauna erforderlich. Sie soll auf der großen Panorama-Terrasse entstehen.
„Ich gehe davon aus, dass sie zu Weihnachten steht“, so Steinhart, der aber betont, dass der Bau die Besucher in keiner Weise beeinträchtigen wird. „Die Teile werden extern angefertigt und hier nur noch zusammengesteckt.“ Die Sauna werde dann 150 Personen Platz bieten.

Fast wie im Toten Meer

Zusätzlich würden zwei weitere Badebecken gebaut, die ebenfalls nicht alltäglich sind. Zum einen wird es ein Becken mit einem 24-prozentigen Salzgehalt geben, was fast dem des Toten Meeres entspricht, das im Durchschnitt 28 Prozent aufweist. Dieses Becken ergänzt die bestehenden Solebäder in der Kristall-Therme, die bislang 1,5, 3 und 12 Prozent aufweisen, ideal.

Nur eine Handvoll Bäder in Deutschland kann sich eines Radon-Beckens erfreuen. Radon ist ein giftiges und seltenes Gas, da es hochflüchtig ist. Doch Radon ist ein natürliches Heilmittel bei rheumatischen Erkrankungen und hilft auch bei einigen Haut- und Lungenkrankheiten. Doch die Fertigstellung dieser beiden Becken, die ebenfalls für die Panorama-Terrasse geplant sind, wird wohl länger dauern. „Die Becken müssen aufgrund der besonderen Anforderungen speziell angefertigt werden“, erläutert Steinhart, „und das dauert leider etwas länger.“

Zudem stehen noch weitere Kleinigkeiten auf der Agenda des Bades. Der zurzeit noch mit Strom betriebene Kamin im großen Ruheraum soll durch einen echten ersetzt werden. Auch ist eine „Wasser-Bar“ angedacht, wo der Saunagast im warmen Wasser relaxend seinen Flüssigkeitsverlust mit Getränken wieder ausgleichen kann. Die Getränkepreise werden übrigens nicht angehoben.

Auch ein Sauna-Club wird zurzeit ins Leben gerufen. Dieser wird auf 500 Mitglieder beschränkt, die Preisvorteile beim Erwerb von Eintrittskarten genießen. Einen Mitgliedsbeitrag gibt es nicht.

„Sich für eine Sauna zu entscheiden, ist eine intime Entscheidung“, sagt Steinhart. Gerade die Damen würden sehr auf Sauberkeit und Atmosphäre achten. „Wenn die sich wohlfühlen und hierher kommen, dann kommen auch die Männer“, lautet Steinharts simple Rechnung, die offensichtlich aufgeht. „Unsere Sauna hat mehr Badegäste als alle anderen im Umkreis von 50 Kilometern.“

Das Einzige, was dem fränkischen Geschäftsmann missfällt, ist das Umfeld: „Das Bad marschiert, der Glockenberg nicht.“ Aber auch dazu hat er Pläne. So will er mehrere Wohnungen im Hochhaus gegenüber der Therme erwerben, die er renovieren und sanieren lassen will, um sie dann – verbunden mit Dauervergünstigungen in der Therme – zu veräußern oder zu vermieten.

Darüber hinaus sind die Thermenbetreiber auf der Suche nach Hauswänden, die sie mit einer großen Wandmalerei verzieren können. Die sollten möglichst an einer gut befahrenen Straße oder einem häufig genutzten Weg liegen. Wer Interesse daran hat, seine Häuserwand zur Verfügung zu stellen und mehr Informationen benötigt, kann sich an Betriebsleiter Jens Lukas unter (05328) 911570 wenden.© Goslarsche Zeitung


Therme „Heißer Brocken“ erfreut sich steigender Besucherzahlen (5.6.2009)

ALTENAU. Nach anfänglicher Unzufriedenheit über die Besucherzahlen der Therme „Heißer Brocken“ hat sich die Stimmung beim Betreiber aufgehellt: „Wir sind auf einem sehr guten Weg“, sagt Frank Nägele, Vorstandsvorsitzender der Kristall-Bäder AG, knapp 18 Monate nach der Eröffnung.

Im ersten Quartal 2009 seien die Besucherzahlen der Altenauer Thermalsole- und Saunalandschaft gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 40 Prozent gestiegen, berichtet Nägele auf Anfrage der GZ. Und die Tendenz sei weiter steigend. Das sei allerdings kein Grund, sich in Zufriedenheit zurückzulehnen. „Dieses sehr gute Ergebnis wollen wir weiter ausbauen.“

Leitbeschilderung zeigt „gute Auswirkungen“

Dass bei sommerlichen Temperaturen der Besucherstrom nachlasse, gehört nach den Worten des Managers zu den üblichen saisonalen Schwankungen, letztlich zähle die Gesamtentwicklung gegenüber dem Vorjahr. „In den letzten Tagen war es überall bei uns etwas ruhiger, da hat man auch mal Zeit, den Schreibtisch aufzuräumen.“ Zur positiven Entwicklung des Altenauer Standorts der Bäder-Gruppe trägt nach den Worten Nägeles auch die touristische Leitbeschilderung an den Verkehrsknotenpunkten bei, die der Landkreis Goslar Ende vergangenen Jahres startete. „Die Beschilderung hat uns Zeit und Nerven gekostet, aber jetzt zeigt sie gute Auswirkungen.“ Noch Ausbaupotenzial sieht der Bäder-Chef in der Zusammenarbeit mit Hotels, etwa in Form von „Verwöhnwochenenden“ oder anderen Paketen mit Übernachtungen.

Neue Entwicklungen

Neben Hotels in Altenau wie dem Landhaus Alte Aue habe die Therme auch schon Partner in anderen Orten wie Clausthal-Zellerfeld, Osterode, Braunlage, und Hahnenklee gewonnen, ergänzt Betriebsleiter Jens Lukas. Auch Camping-Plätze würden sich bereits beteiligen. Überhaupt strecken die „Macher“ der Altenauer Therme ihre Fühler gerne etwas weiter aus. „Wir arbeiten auch mit dem Weltkulturerbe Rammelsberg zusammen“, schildert Lukas. So solle auf dem Altenauer Gelände ein Hunt aufgestellt werden, der für das Bergbaumuseum in Goslar werbe. Wichtig in Sachen Marketing sei zudem eine enge Kooperation mit der Glücksburg Consulting Group. Zwei bemerkenswerte Entwicklungen hat auch die Kristall „Heißer Brocken“ Altenau GmbH festgestellt. Zum einen entdecken wieder vermehrt Urlauber aus Skandinavien und den Niederlanden den Oberharz für sich. Zum anderen gewinnt das nördlichste deutsche Mittelgebirge wieder an Bedeutung als Naherholungsgebiet für das weite Harzvorland bis hin zu den Städten Göttingen und Braunschweig. „Es herrscht Aufbruchstimmung im Oberharz, gerade bei den Übernachtungszahlen“, freut sich Frank Nägele. Dazu trage die zunehmende Qualität der Häuser bei. Außerdem werde auf mehreren Ebenen verstärkt für dieses Mittelgebirge geworben, „wir selbst schalten Werbung in Fach- und Publikumszeitschriften.“
© Goslarsche Zeitung


Neue Tourismusstruktur gestartet (2.1.2009)

OBERHARZ. Nahtlos ist mit Beginn des neuen Jahres der Tourismusbetrieb im Oberharz unter der Flagge der GLC Glücksburg Consulting AG an den Start gegangen. Die Tourist-Informationen bleiben mit teils erweiterten Öffnungszeiten und den vertrauten Mitarbeiterinnen Anlaufstellen für die Gäste.
„Die Gäste werden es gar nicht merken, dass sich was geändert hat“, sagt Angelika Rebentisch, die zusammen mit Gabriele Lader in Altenau am Counter sitzt. Diese größte Oberharzer Tourist-Information in Altenaus Kurgastzentrum hat seit Donnerstag zwei statt drei Mitarbeiterinnen, dafür hat die GLC als neuer Arbeitgeber einen Teilzeitarbeitsplatz zur Vollzeitstelle aufgewertet. „Ich habe mich mit sechs Mitarbeitern aus dem Kernteam punktgerecht geeinigt“, erklärt Martin Weigel, Vorstandsvorsitzender der GLC Glücksburg Consulting AG mit Sitz in Hamburg. „Wir haben den Tisch aufgeräumt bekommen, ich bedanke mich beim Personalrat für die gute Hilfe“, unterstreicht er. Der Unternehmer und erfahrene Marketingmann hatte sich unmittelbar nachdem ihn die Samtgemeindeverwaltung über den Zuschlag informiert hatte, um die Stammbelegschaften vor Ort bemüht, und er habe sich auch mit den meisten über neue Verträge einigen können. Insgesamt 16 Arbeitsplätze erhält beziehungsweise schafft die GLC im touristischen Marketing für den Oberharz, wobei die Bergstadt St. Andreasberg – bereits seit Oktober in „Glücksburger“ Hand – „in eine größere Gesamtdestination ‚Oberharz‘ integriert“ werden soll.
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Premiere im einheitlichen touristischen Leitsystem (23.12.2008)

BAD HARZBURG. „Sole-Therme und Sauna-Erlebniswelt in Bad Harzburg“, so weist das neue Schild auf Torfhaus den Weg in die Kurstadt und kennzeichnet damit zugleich den Einstieg Bad Harzburgs in das „einheitliche touristische Leitsystem Harz“. Dessen braune Wegweiser sollen nach und nach überall im Harz die Wege zu den touristischen Anlaufpunkten weisen.
Der „Frühstart“ der Bad Harzburger Sole-Therme resultiert dabei aus dem Begehren der Kristallbäder-Therme „Heißer Brocken“ in Altenau, die offenkundig nicht befriedigenden Besucherzahlen im Eröffnungsjahr steigern zu wollen. In Altenau meinten die Verantwortlichen, die nicht ausreichende Ausschilderung als Grund für die Gästeentwicklung ausgemacht zu haben. Nachdem der Landkreis Goslar dem Wunsch des „Heißen Brockens“ zugestimmt hatte, pochten die Bad Harzburger auf gleiches Recht. Immerhin ist ihre Sole-Therme mit Sauna-Erlebniswelt schon seit Jahrzehnten eines der Zugpferde im Harz und gerade in den letzten Jahren noch einmal mit Millionenaufwand ausgebaut und noch attraktiver gestaltet worden. Vorgesehen ist rund um die Kurstadt die Ausschilderung nach dem neuen System für zwei weitere Anlaufpunkte neben der Bad Harzburger Sole-Therme: den Sportpark an der Rennbahn mit der Galopprennbahn und den Freizeitpark Krodoland mit der Swingolf-Anlage.bc
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Kristall-Bädergruppe spricht von „mäßig positiver“ Entwicklung der Therme in Altenau (1.12.2008)

ALTENAU/OBERHARZ. Der Oberharz muss hart daran arbeiten, sein touristisches Angebot zu verbessern. „Wir alleine können ihn jedenfalls nicht retten“, sagte Frank Nägele, Vorstandsvorsitzender der Kristall Bäder AG, in einem GZ-Gespräch. Anlass ist die nicht zufrieden stellende Auslastung der Sauna-Therme „Heißer Brocken“ in Altenau.
Im Dezember jährt sich die Eröffnung der Thermalsole- und Saunalandschaft zum ersten Mal. Nach einem bescheidenen Start und dem Absetzen der anfänglichen Betriebsleiterin sind die Besucherzahlen in der jüngsten Vergangenheit gestiegen, vor allem an Wochenenden. „Wir sind durchaus erfolgreich“, betont Nägele. „Und alle, die das Haus besucht haben, zeigen sich davon begeistert.“ Außerdem habe es bereits Auszeichnungen erhalten. Insgesamt jedoch sei die Entwicklung nur „mäßig positiv“. Und: „Damit sind wir noch nicht zufrieden.“
An guten Wochenendtagen zählt die Sauna-Therme laut Nägele 300 bis 400 Badegäste. Dies sei eine erfreuliche Entwicklung, doch fehle wochentags eine stabile „Grundlast“. Nach den Erfahrungen des Vorstandsvorsitzenden dauert die Anlaufphase von Thermen meist länger als die anderer Einrichtungen. Doch habe sich gezeigt, dass dies im Oberharz deutlich schleppender als an anderen Standorten der Bädergruppe laufe. „Wenn dann noch bei Schneefall kein einziger Badegast kommt, weil die Straßen verschneit sind, ist das schon ein komisches Gefühl. Oft darf so etwas jedenfalls nicht vorkommen.“ © Goslarsche Zeitung


Die ersten Schilder stehen bereits (18.11.2008)

OBERHARZ. Start für die so genannte braune Beschilderung: Im Oberharz weisen die ersten Exemplare den Weg zur „Kristall Sauna-Therme“ in Altenau. Sie sind Teil der geplanten touristischen Leitbeschilderung für den gesamten Harz, geplant unter Federführung des Harzer Verkehrsverbandes (HVV).
Auch in Sachsen-Anhalt und Thüringen sollen innerhalb der nächsten beiden Jahre solche Wegweiser zu touristischen Zielen aufgestellt werden, zum Teil als eigenständige Tafeln, zum Teil integriert in die gelben Straßenschilder. Die Altenauer Therme darf den Beschilderungsreigen im Oberharz mit insgesamt zwölf Standorten an Straßen-Knotenpunkten eröffnen.
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Aktuelles aus der Kristall-Saunatherme „Heißer Brocken”

Liebe Kristall-Freunde,wir haben heute eine tolle Nachricht für Sie! Nach vielen Anfragen unserer Gäste haben wir in unserer Therme ab 01.09.2008 folgende Änderungen für Sie eingeführt:

Feierabendtarif | Montag bis Donnerstag ab 19:30 Uhr | 2 Stunden nur 7,- €

Guten Morgen Schwimmen | Montag und Mittwoch von 09:00 - 10:30 Uhr nur 5,- €


Schwerelose Entspannung in der Kristall-Therme Altenau  (26.8.2008)

ALTENAU. Schwerelos wie im Toten Meer im Hexen-Zuber auf dem Wasser treiben. Bei einem Salzaufguss in der Sauna entschlacken. Im Dampfstollen Licht und Düfte auf sich wirken lassen. Das Harzer Panorama genießen und einfach mal abschalten. Die neue Kristall-Therme in der Oberharzer Stadt Altenau bietet ihren Gästen Erholung wie an einem extra Urlaubstag. Und alles, wenn gewollt, völlig textilfrei.
Die Thermen- und Saunawelt „Heißer Brocken“ ist die kleinste Anlage der 12 Bäder der Kristall-Gruppe. Die freundliche und individuelle Betreuung, das umfangreiche Veranstaltungsprogramm und die Möglichkeit, alle Bereiche jederzeit textilfrei zu nutzen, zeichnen diese Wellness-Oase in Deutschlands nördlichstem Mittelgebirge aus. Täglich werden neun Aufgüsse in den verschiedenen Saunen angeboten. Exklusiv für die Damen gibt es den Spezial-Aufguss „Brocken-Hexe“ mit einer Überraschung. Bei dem Herren-Spezial „Selbst ist der Mann“ führt ein Gast selbst den Aufguss durch. Wissenswertes zu der Wirkungsweise eines Saunaganges wird ebenfalls gegeben.
Der Hexen-Zuber im Außenbereich sorgt für absolute Muskelentspannung. Das 35 Grad warme Schwefel-Soleheilwasser mit einem Salzgehalt von 12 Prozent sorgt für einen Auftrieb wie im Toten Meer. Dadurch kann man auf dem Wasser liegend Gelenke und Muskeln entspannen. Ein umfangreiches Massageangebot rundet das Wellness- und Wohlfühl-Programm ab. Unter der Rufnummer 05328 911570 oder im Internet unter http://www.kristalltherme-altenau.de/ sind weitere Informationen erhältlich.
Auch außerhalb der Therme steht in Altenau die Gesundheit vorne an. Das DSV nordic aktiv Walking Zentrum bietet drei vom Deutschen Skiverband (DSV) zertifizierte Strecken unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Geführte Touren, Schnupper- und Fortgeschrittenenkurse werden angeboten. Wanderer und Mountainbiker finden hier ebenfalls ein weitläufiges ausgeschildertes Streckennetz. Die Tourist-Information in Altenau erteilt gern weitere Auskünfte zu den Urlaubsangeboten unter der Rufnummer 05328 8020 oder im Internet unter http://www.harztourismus.com/. (Harzer Verkehrsverband) - Von Reisenews Online


Thermen-Ausschilderung: Konkurrenten starten gemeinsam (22.7.2008)

BAD HARZBURG. Dass der Aufschrei ausblieb, mag manch einen überrascht haben. Doch da war das „Problem“ bereits hinter den Kulissen still und sachlich ausgeräumt: Wenn die Altenauer Therme im Herbst den neuen Beschilderungsreigen im Harz eröffnet, ist auch ihr Bad Harzburger Pendant mit von der Partie.
Seit Monaten ist der Harzer Verkehrsverband (HVV) damit befasst, für alle Harzorte in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt die herausragenden touristischen Angebote zu sammeln und in eine Bewertungsskala zu bringen, nach der dann abgestuft ausgeschildert werden soll. Der mit großen Erwartungen und noch größeren Vorschusslorbeeren gestartete „Heiße Brocken“ des so genannten Bäderkönigs Heinz Steinhart kämpft unterdessen in Altenau mit wenig zufriedenstellenden Besucherzahlen. Nach Ansicht der Kristallbäder-Gruppe alles eine Frage der nicht ausreichenden Beschilderung. Und so erreichte die Kristallbädergruppe – gerade weil sie neu am Markt ist – in Gesprächen mit Landrat Stephan Manke die Freigabe für einen „Frühstart“. Diese Nachricht rief natürlich die Bad Harzburger Therme auf den Plan. Gerade in der Kurstadt, wo Steinhart beinahe auch zum Zug gekommen wäre, haben die Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsbetriebe (KTW) seit Öffnung der Einrichtung in Altenau zufrieden festgestellt, dass sie diese Konkurrenz nicht fürchten müssen. Der prognostizierte Besuchereinbruch blieb aus – und dies soll auch in Zukunft so bleiben. Folgerichtig stand KTW-Geschäftsführer Vollrodt nach den ersten Meldungen über eine Wegweisung zum „Heißen Brocken“ mittels brauner touristischer Schilder umgehend beim Landkreis Goslar „auf der Matte“. Dort jedoch lief er insofern offene Türen ein, als das Problemfeld bereits eingekreist war. Es gab eine salomonische Lösung: An jener Stelle, an der sich die Interessensphären der Mitbewerber überschneiden, kommen zeitgleich beide zum Zug.bc
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Bessere Werbung für „Heißen Brocken“ (17.7.2008)

ALTENAU. Wenn alle Hoteliers und anderen Gastgeber im Oberharz so auf Zack wären wie der Landkreis Goslar bei der Ausschilderung der Therme „Heißer Brocken“, hätte die Region ein Problem weniger. Das geht aus der Summe der Erkenntnisse hervor, die die Kristall Bäder AG in letzter Zeit gewonnen hat.
Die mangelnde Ausschilderung der neuen Altenauer Therme im weiten Umkreis um die Bergstadt und die Befürchtung, dass sich an diesem Zustand so schnell nichts ändern würde, trieb Frank Nägele, Vorstandsvorsitzender der Aktiengesellschaft, kürzlich zu einem Gespräch in die Kreisverwaltung, an dem auch Landrat Stephan Manke und Dieter Hunstock, Leiter des Steuerungsbereichs, teilnahmen. Mit positivem Ergebnis: Die Beschilderung kommt in Kürze. Man habe ihre Dringlichkeit unterschätzt, sagte Landkreis-Sprecherin Britta Weber. Unter Federführung des Harzer Verkehrsverbandes (HVV) werden künftig auch in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt wie schon in Thüringen braune Wegweiser auf touristische Ziele aufmerksam machen, zum Teil als eigenständige Schilder, zum Teil integriert in die gelben Straßenschilder. Das Gesamtkonzept soll im Oktober stehen und von nächstem Jahr an umgesetzt werden. „Die Altenauer Therme wird nun aber vorgezogen“, sagte Weber. Im Umkreis von etwa zehn Kilometern um Altenau soll es noch in diesem Jahr die ersten braunen Schilder im Westharz geben. „Der Landkreis schätzt die Kosten auf 5.000 bis 6.000 Euro“, sagte der Bäder-Chef. „Das zahlen wir gerne, um die Therme nach vorne zu bringen.“öh
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Abrahms zum IKZ-Plan: „Klarer Rückschritt für die Stadt“ (4.7.2008)

BAD HARZBURG. Interessiert zur Kenntnis nimmt Bürgermeister Ralf Abrahms die „Aktivitäten einiger Kommunalpolitiker“ zur Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ). Allerdings müsse er konstatieren, dass auch „nach über einjähriger Diskussion“ im Rathaus keine Zeile dazu eingegangen sei. Während Presseberichte ein Bild von „eher diffusen“ Überlegungen zeichneten, habe er, so Abrahms, klare Vorstellungen, die er sich von CDU und SPD nicht verbieten lassen werde.
Jede Entwicklung in Richtung Samtgemeinde oder Verwaltungsgemeinschaft sei, so Abrahms, „ein klarer Rückschritt“ für die Stadt. Bad Harzburg ziehe als Einheitsgemeinde einen klaren Vorteil aus der Gebietsreform 1972. Würden die IKZ-Entwicklungen wie angedacht vollzogen, würde Bad Harzburg weitgehend die Verwaltungsarbeit übernehmen müssen, „aber alle anderen würden zusätzlich mitreden“. Auch vor drei Jahren habe er zunächst allein gestanden, als es gegolten habe, die Stadt vor dem „Abenteuer des früher schwerkriminellen Bäderkönigs zu schützen“. Seinerzeit, so Abrahms, habe er als Bürgermeister „von den Leuten, die jetzt wieder aktiv sind, gleich mit beseitigt werden“ sollen. Vor diesem Hintergrund mute es „völlig absurd“ an, jetzt „hinter Altenau herzulaufen, um dann für den Bäderkönig Schilder aufstellen zu dürfen“. Komme es in Altenau zu einem „Desaster“ wie es der Bäderkönig gerade in Bad Karlshafen auslöse, müsse Bad Harzburg „hinterher aufräumen“.bc
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SPD/FDP-Gruppe schlägt Alarm: Ausschilderung kommt nicht voran (30.6.2008)

OBERHARZ. Die Ausschilderung selbst bedeutender touristischer Ziele an Zubringerstraßen im Oberharz kommt nicht voran. In einem Dringlichkeitsantrag fordert die SPD/FDP-Gruppe im Clausthal-Zellerfelder Stadtrat jetzt die schnelle Umsetzung eines touristischen Leitsystems.

Eklatantes Beispiel und Auslöser für den Antrag ist die Therme „Heißer Brocken“ in Altenau. Nur innerörtlich, etwa am Glockenberg, ist die Thermalsole- und Saunalandschaft ausgeschildert. Darüber hinaus findet sich weit und breit kein Schild am Straßenrand, das auf die neue Attraktion der Bergstadt hinweist. Heinz Steinhart, Chef der Kristall-Bädergruppe, hat gegenüber Bürgermeister Alexander Ehrenberg bereits mit Konsequenzen gedroht. Auch der Rat der Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld betrachtet diese Situation als unhaltbar. In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause votierte er geschlossen für den Dringlichkeitsantrag, womit Bürgermeister Prof. Peter Dietz beauftragt wird, „geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die straßenverkehrsbehördliche Ausschilderung wichtiger touristischer Ziele an klassifizierten Straßen umgehend zu erwirken“.


 
Ausgezeichneter „Heißer Brocken“ in Altenau (24.6.2008)

von Steffi Hoffmann, HGZ

ALTENAU. Die führende Saunatestgesellschaft (online Saunatester: http://www.insauna.com/ In-Sauna Sauna+ Freizeitführer aus Linz/Donau) aus Klagenfurt hat die Altenauer Thermen und Saunaeinrichtung auf Herz und Nieren getestet. Hierzu waren zunächst neun anonyme Tester als Badegäste in der Therme.
Offiziell wurden am 17. und 18. Juni 2008 alle Bereiche auf dem Prüfstand gestellt. Herausgehoben wird die Vielzahl der Angebote, das Wohlfühlambiente und auch die Saunagastronomie inmitten einer traumhaften Badelandschaft. Vor allem das freundliche, fachkundige Personal wurde gewürdigt. Einzigartig sind die aromatischen Spezialaufgüsse. Für die beste Aufgießerin, Frau Brun, wurde sogar der Sauna-Oscar vergeben. Die Ergebnisse werden im Sauna-, Wohlfühl- und Freizeitführer veröffentlicht und zwar europaweit. Geschäftsführer Frank Nägele: „Ich bin stolz auf unsere Thermen- und Saunalandschaft und vor allem auf unser Team, dem wir außerordentliche Leistungen zu verdanken haben. Sonst hätten wir nach nur sechs Monaten Eröffnung diese Auszeichnung nicht bekommen. Bezüglich der Ausschilderung werde ich mich persönlich um die Sache kümmern. Dies ist bis jetzt ein unhaltbarer Zustand und scheint im Harz nicht nur unserer Einrichtung erheblich zu schaden“.

Altenaus Bürgermeister Herr Ehrenberg, Vorstand Frau Jacob, Tester Herr Danter sowie Geschäftsführer Herr Nägele bei der Bekanntgabe der Ergebnisse.
Altenaus Bürgermeister Herr Ehrenberg, Vorstand Frau Jacob, Tester Herr Danter sowie Geschäftsführer Herr Nägele bei der Bekanntgabe der Ergebnisse.

„Heißer Brocken“: Fragen nach Besucheraufkommen (20.6.2008)

ALTENAU. Es mehren sich die Stimmen, in der neuen Altenauer Therme „Heißer Brocken“ laufe es nicht so gut. Sogar ein Mann vom Fach wie Michael Lücke, Geschäftsführer des Harzer Verkehrsverbandes, lenkte dieser Tage den kritischen Blick auf die Besucherzahlen.

Thermen-Unternehmer Heinz Steinhart, der Konflikte nicht scheut und mitunter burschikos auftritt, antwortet ohne Umschweife. Auf die Frage, ob die Besucherzahlen Sorge bereiten, sagt er: „Richtig. Wir haben eine Perle, die keiner kennt.“ Es sei ein unhaltbarer Zustand, dass es praktisch keine Ausschilderung gebe. Mit dem Problem hat sich die Kristall-Bäder-Gruppe ans Wirtschaftsministerium in Hannover gewandt. Referatsleiter Dr. Rainer Kottkamp ist informiert. Die Schilderfrage bereite ihm Sorgen: „Wir müssen handeln.“
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Fragezeichen hinter Stadtmarketing (24.4.2008)

OBERHARZ. Nach der Verschiebung der Gründungstermins für die „Oberharzer Tourismus-Marketinggesellschaft mbH“ (OTM) laufen zumindest unter den Protagonisten die Drähte heiß, um strittige Details zu klären. Dazu gehört eine Öffnungsklausel für weitere Gesellschafter.

Sichtlich angespannt sind in dieser Situation vor allem die Bürgermeister von Clausthal-Zellerfeld und Altenau, Prof. Peter Dietz und Alexander Ehrenberg, wenngleich sie sich selbst nur als „Moderatoren“ auf dem Weg zur Startlinie sehen. „Die OTM ist wie ein Boot, das bald aufs Wasser gebracht werden und ablegen muss“, vergleicht Ehrenberg. „Rudern müssen die Beteiligten selber, aber es trauen sich noch nicht alle aufs Wasser.“ Die Politik jedenfalls werde sich vom Tag der Gesellschaftsgründung an aus diesem Geschäft heraushalten. Die Beteiligten, das sind vor allem touristische, aber auch andere Leistungsträger in der Samtgemeinde Oberharz – von der Therme „Heißer Brocken“ bis hin zum Harzklub-Zweigverein. Längst nicht alle Zweifel ausgeräumt sind bei Interessenverbänden wie „Pro Clausthal-Zellerfeld e.V.“ und der City-Gemeinschaft Clausthal. Diese zählen zwar zu den potenziellen Gesellschaftern der OTM, unter ihren Mitgliedern aber gibt es weiterhin Fragen und Vorbehalte. Als Hauptproblem wird in Clausthal-Zellerfeld gesehen, dass die geplante Bündelung von Tourismus- und Stadtmarketing unter dem Dach der OTM nicht ohne Weiteres möglich ist. Denn einzige finanzielle Grundlage der neuen Gesellschaft wäre zunächst der geplante Fremdenverkehrsbeitrag aus allen Orten der Samtgemeinde, der aber ausschließlich für touristische Zwecke verwendet werden darf.öh

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Ortsdurchfahrt Altenau kommt erst 2009 (06.02.2008)

ALTENAU. Zwei große Baumaßnahmen, von denen Altenau betroffen ist, verschieben sich um jeweils ein Jahr: Die Breite Straße, deren Sanierung für diesen Sommer vorgesehen war, wird nun erst 2009 begonnen. Verschoben ist auch die Baumaßnahme Weißwasserbrücke – auf 2010.   

Diese Informationen brachte Bürgermeister Alexander Ehrenberg von einem Ortstermin mit Vertretern der Straßenbaubehörde und der Samtgemeindeverwaltung mit. Die Verzögerung hinsichtlich der Weißwasserbrücke, deren Vollsperrung während der Maßnahme Altenau einseitig vom Verkehr abschneiden wird, hatte sich in den zurückliegenden Monaten schon angebahnt. Für die Breite Straße habe sich nun als neuer „frühester Termin zum Baubeginn“ der Juni ergeben, berichtete Ehrenberg im Kur- und Wirtschaftsausschuss der Bergstadt. Damit aber wäre die große Maßnahme, die mit Kanalsanierungen und einer mehrwöchigen Vollsperrung der Ortsdurchfahrt der B 498 verbunden ist, vor dem Winter definitiv nicht mehr fertigzustellen. „Eine offene Baustelle über Winter mit all ihren negativen Folgen wollen wir vermeiden“, sagte der Bürgermeister. Um dennoch im Ort weiter zu kommen, werde im Frühsommer die Große Oker vorgezogen, deren Sanierung ursprünglich nach der Breiten Straße geplant war.bf
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Pläne für Skihalle in Wernigerode (15.1.2008)

WERNIGERODE. Eine Skihalle im Harz? Ein Radiosender verbreitete am Dienstag die Nachricht, der Wernigeröder Unternehmer Klaus-Dieter Götze, der den Lkw-Reinigungsbetrieb Brummi-Wäsche führt und sich für den Skisport begeistert, wolle im Mühlental seiner Heimatstadt mit Hilfe amerikanischer Investoren ein solches Projekt verwirklichen. Im Rathaus von Wernigerode war man ein wenig genervt. Es hagelte reihenweise Anfragen. Die Stadt hält den Ball flach: Vor einem Jahr habe es ein erstes Gespräch gegeben, bisher liege keine Bauvoranfrage vor. Die Stadt habe auf das Interesse mit einem Grundstücksvorschlag reagiert. „Es gibt noch keine gesicherte Finanzierung“, sagte Andreas Meling, Leiter des Büros von Oberbürgermeister Ludwig Hoffmann. Selbst wenn die Finanzierung stehe, müsse mindestens mit einem Jahr Planungszeit gerechnet werden. Meling sagt: „Es ist nichts Konkretes.“ Der Investor sei am Zuge. Im Westharz dürften die Nachrichten aufmerksam verfolgt werden. Seit Jahren werden große Investitionen in den Tourismus herbeigesehnt. Derzeit wird eine 2.500 Meter lange Skipiste vom Wurmberg Richtung Schierke geplant. Als kürzlich die knapp sieben Millionen Euro teure Therme in Altenau eröffnet wurde, war bekannt geworden, dass in Thale eine Therme für 20 Millionen Euro entsteht.oli
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 Heißer Brocken eröffnet ! (21.12.2007)

ALTENAU. Mit dem „Heißen Brocken“ ist am Donnerstag in Altenau die größte Thermalsole- und Saunalandschaft der Region eröffnet worden. Sie gilt schon jetzt als „Wellness-Angebot auf höchstem Niveau“. Bauherr ist die Kurbetriebsgesellschaft „Die Oberharzer“, Betreiber die „Kristall Heißer Brocken Altenau GmbH“. Trotz der mit 7,2 Mio. Euro beachtlichen und mit 2,4 Mio. Euro von der EU geförderten Investition ist es die bislang kleinste Therme unter Regie der Kristall-Bädergruppe des Unternehmers Heinz Steinhart.Als einen „Heißen Brocken“ in vieler Hinsicht bezeichnete Landrat Stephan Manke das Millionenprojekt in der Bergstadt. Dies gelte für die letzten hektischen Tage vor der Eröffnung, „aber auch die Finanzierung war eine heiße Angelegenheit“. Vor allem für Kommunen ohne gesicherten Haushalt sei dies ein Problem, aber ohne die öffentliche Hand zur Kofinanzierung „geht es nun mal kaum noch“.öh

Nach der Eröffnungsfeier sprangen als Erste ins Solebecken (v.l.): Geschäftsführer Frank Nägele, Kurdirektor Eberhard Mahlke sowie Alt-Bürgermeister und Projektbetreuer Gerhard Lindemann, es applaudiert Samtgemeindebürgermeister Walter Lampe. Foto: Bertram - Goslarsche Zeitung
Nach der Eröffnungsfeier sprangen als Erste ins Solebecken (v.l.): Geschäftsführer Frank Nägele, Kurdirektor Eberhard Mahlke sowie Alt-Bürgermeister und Projektbetreuer Gerhard Lindemann, es applaudiert Samtgemeindebürgermeister Walter Lampe. Foto: Bertram - Goslarsche Zeitung

Alles weitere zur neuen Therme erfahren Sie unter http://www.kristalltherme-altenau.de/ :

Am 20. Dezember 2007 wurde die  Thermen- und Saunalandschaft „Heißer Brocken“ der Kristall-Bädergruppe feierlich eröffnet.

Thermalsole
In den verschieden temperierten Innen- und Außenbecken mit 32–36 °C Wassertemperatur und zahlreichen Massagedüsen, sowie einem Solegehalt bis zu 12%, und im Schwefel- Hexenzuber lässt es sich traumhaft relaxen und entspannen. Mehrmals täglich können die Besucher an der kostenlosen Wassergymnastik zur schonenden Kräftigung von Gelenken und Muskulatur teilnehmen. Gemütliche Relaxliegen im Innen- und Freibereich laden anschließend zum Ruhen ein. Das gut ausgebildete Team des Massage-Therapiebereiches berät Sie gerne und kompetent über das umfangreiche Angebot. Unter diesen geschulten Händen können Sie Ihr ganz persönliches Wohlbefinden erleben und genießen.

Die Saunen
Drei Innen- und zwei Außen-Saunen mit unterschiedlichen Temperaturen und Duftnuancen verheißen Abwechslung pur und lassen Sie so richtig ins Schwitzen kommen.
Mehrmals täglich werden verschiedene Sauna-Aufgüsse von den Bademeistern zelebriert um gesundes künstliches Fieber zu erzeugen, damit Schlacken und Ballaststoffe schneller abtransportiert werden und das Immunsystem wieder gestärkt wird. Regelmäßiges Saunieren – sowohl im Winter als auch im Sommer – schützt u.a. vor Erkältungskrankheiten.

Die Innensaunen: Kräuter-Mistel-Sauna (85°C), Altenauer Pfeffersauna (90°C) und Dr. Eisenbart (100°C)  
Die Aussensaunen: Fichtensauna (75°C) und Harz-Quarz-Sauna (95°C)  

Der Dampfstollen
Wer es nicht ganz so heiß und dafür lieber etwas feuchter mag, für den ist die Dampfgrotte mit drei nacheinander folgenden Stollen und ansteigender Temperatur sowie hoher Luftfeuchtigkeit genau das Richtige. Die Dampfgrotte ist auch für Saunaanfänger ein idealer Einstieg. 

'Heißer Brocken' am 5.1.2008 mit vielen Besuchern
'Heißer Brocken' am 5.1.2008 mit vielen Besuchern
'Heißer Brocken' 2 Tage nach der Eröffnung am 20. Dezember
'Heißer Brocken' 2 Tage nach der Eröffnung am 20. Dezember 

Handwerker arbeiten unter Hochdruck, um Eröffnungstermin der Therme zu halten (25.11.2007)

ALTENAU. Sieben Tage in der Woche sind die Handwerker auf der Thermen-Baustelle zugange. Sie arbeiten unter Hochdruck, um den Eröffnungstermin für den „Heißen Brocken“ am 20. Dezember halten zu können. Bergstadtbürgermeister Alexander Ehrenberg erwartet zur Einweihung eine Reihe von Ehrengästen. Eingeladen sind zu dem großen Tag unter anderem Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) und Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP).

Einen Tag vor der Eröffnung wird angeheizt.
19.12.2007 Einen Tag vor der Eröffnung wird angeheizt.
'Heißer Brocken' 4 Tage vor der Eröffnung am 20. Dezember
Baufortschritt des 'Kristall Heißer Brocken' in Altenau am 16.12.2007

Baufortschritt des 'Kristall Heißer Brocken' in Altenau am 02.12.2007
Baufortschritt des 'Kristall Heißer Brocken' in Altenau am 2.12.2007

So oder so rechnen Bergstadt und Samtgemeinde zum Start mit einem großen Besucheransturm: Die Therme, die den Tourismus in Altenau ankurbeln soll, lockt zur Premiere mit freiem Eintritt. Geöffnet wird um 9 Uhr, abends um 18 Uhr folgt die offizielle Feier mit den Ehrengästen. Unterdessen hat die Landesregierung eine kritische Anfrage der Clausthal-Zellerfelder SPD-Landtagsabgeordneten Petra Emmerich-Kopatsch zu den Risiken des mit Bürgschaften der Bergstadt und der Samtgemeinde Oberharz abgesicherten Projektes beantwortet: „Die den Wirtschaftlichkeitsberechnungen zu Grunde gelegten Besucherprognosen sind seriös kalkuliert und werden von der N-Bank und dem Wirtschaftsministerium als belastbar eingestuft.“ Mit 100.000 Besuchern pro Jahr wird in der kleinsten der Thermenbetriebe von Unternehmer Heinz Steinhart gerechnet. Die Sauna-Erlebniswelt in der Bad Harzburger Sole-Therme registrierte voriges Jahr 43.000 Gäste, die Sehusa-Wasserwelt mit Sauna, Therme und Schwimmbecken in Seesen meldet für 2006 sogar 210.000 Besucher. Dennoch halten Thermen-Experten der Region die 100.000-Marke für ein ausgesprochen ehrgeiziges Ziel und geben unter anderem die Lage Altenaus zu bedenken. oli
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Countdown für neue Therme (19.11.2007)

ALTENAU. Ihr Arbeitsplatz ist im Foyer des Altenauer Kurgastzentrums. Neben ihr, auf der Sitzbank, liegt noch ein kleiner Reisekoffer. Vor sich, auf dem Tisch, hat sie Ordner, Preislisten und zwei Handys verteilt. Das ist das provisorische Büro von Petra Huth, Betriebleiterin der künftigen Therme „Heißer Brocken“.
Während oben, auf dem Glockenberg, Arbeiter und Techniker noch an der Großbaustelle für die Thermalsole- und Saunalandschaft der Kristall-Bädergruppe zugange sind, hat weiter unten in der Kleinstadt der Kartenvorverkauf für das Gastgewerbe schon begonnen. „Dazu haben wir 160 Briefe an die Altenauer Vermieter verschickt“, berichtet die 51-Jährige, die nun montags bis freitags von 10 bis 13 Uhr Sprechstunden anbietet. Die Einbeziehung von Hotels, Pensionen und Vermietern von Ferienwohnungen ist Teil des Marketingkonzepts von Heinz Steinhart, dem Chef der Kristall-Bädergruppe. Sie können ihren Gästen eigene Arrangements zusammen mit Eintrittskarten für das neue Prestige-Objekt anbieten. Der reguläre Kartenverkauf beginnt am 20. Dezember, wenn der „Heiße Brocken“ seine Pforten öffnet. Dass dieser Termin eingehalten wird, mag ein Betrachter der Baustelle kaum für möglich halten, doch Petra Huth ist in dieser Hinsicht abgehärtet. „Das sah vor drei Jahren in Bad Karlshafen kurz vor der Eröffnung nicht viel anders aus“, erzählt sie, „und dennoch haben wir pünktlich eröffnet.“öh
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Therme: Zustimmung der Kreisverwaltung für höhere Bürgschaft steht aus (4.11.2007)

HARZ. Mit Blick auf die Finanzierung der Therme „Heißer Brocken“ werden Fragen nach der Verantwortung des Landes und nach dem finanziellen Wagnis laut.

 Bereits im Juni hat die Bergstadt beschlossen, ihre Bürgschaft für einen Thermen-Kredit von 2,1 auf 2,5 Millionen Euro anzuheben. Die Aufstockung war erforderlich geworden, weil im Zuge der langwierigen Ausschreibungen die Baukosten stiegen. Die Genehmigung des Landkreises Goslar steht bis heute aus, ist aber nicht ernsthaft in Gefahr. Hintergrund sind politische Scharmützel mit dem Land. Landrat Stephan Manke (SPD) sagt, angesichts der bekannt kritischen Haushaltssituation der Bergstadt habe er in Hannover vorgefühlt, ob das Land die zusätzliche Bürgschaft übernehme. Diese Variante sei ihm lieber als eine Bürgschaftserhöhung Altenaus, der ansonsten aber nichts im Wege stehe.oli
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Baufortschritt des 'Kristall Heißer Brocken' in Altenau am 16.11.2007

„Tempel“ krönt den Kräuterpark  (24.8.2007)

ALTENAU. Aromatische „Landluft“ vom frisch aufgeschütteten Beetsubstrat umwehte am Freitag die feierliche Eröffnung der Pagode im Altenauer Kräuterpark. Sie ist zentraler Punkt des zweiten Bauabschnitts, mit dem die Parkfläche bis 2008 auf 30.000 Quadratmeter vergrößert wird.

Die in den buddhistischen Symbolfarben Grün, Gelb, Weiß und Rot gehaltene tempelartige Konstruktion aus Holz und Glas enthält eine Ausstellung mit rund 1.500 Gewürzen, umgeben von einem Rundgang, der in Bildern und Texten die historischen Handelsrouten nachzeichnet und erläutert. „Eine Geschichte von Neid, Habgier, Unheil und Kriegen“, sagt Jürgens. In der kleinen Ausstellung steckt umfangreiches Wissen, das der Altenauer von monatelangen Reisen auf den Spuren des Seefahrers und Entdeckers Vasco da Gama mitbrachte. Altenaus Bürgermeister Alexander Ehrenberg, die stellvertretende Samtgemeindebürgermeisterin Dr. Rosemarie Rifi und Eberhard Mahlke, Geschäftsführer der Kurbetriebsgesellschaft „Die Oberharzer“, hoben in ihren Grußworten vor den rund 40 Gästen aus Politik und Wirtschaft den einmaligen Charakter der „Pagode der Gewürze“ hervor, deren Planung und Bau als touristische Einrichtung doch auch einen gewissen Mut erfordert hätten. Der Weg bis zur nun gefeierten Fertigstellung sei nicht ohne Hürden gewesen, sagte Ehrenberg, hinter ihm stehe „die Verrücktheit, eine Idee Realität werden zu lassen“. Heute trage der Kräuterpark „entscheidend dazu bei, dass sich der Harz touristisch neu positioniert“. Wie bereits der erste Bauabschnitt, in dem rund 19.000 Quadratmeter Beete und Wege, ein Selbstbedienungsrestaurant sowie ein Tee- und Gewürzladen entstanden, wird auch der laufende zweite Teil zu 50 Prozent aus EU-Mitteln des Ziel-II-Programms gefördert. Für 600.000 Euro vergrößert Betreiber Jürgens die Anlage im Schultal auf rund 30.000 Quadratmeter. Die Gesamtinvestition beträgt 1,2 Mio. Euro. bf
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 Thermalsole- und Saunalandschaft  öffnet am 20. Dezember (19.07.2007)
 
ALTENAU. Eine kleine Fichte übernahm nach Oberharzer Tradition die Aufgabe der Krone: Am Mittwoch traf sich die Prominenz aus Gemeinden, Land und Kreis mit Planern und Bauleuten der knapp sieben Millionen Euro teuren Thermalsole-Wellnesslandschaft „Kristall Heißer Brocken“ zum Richtfest.
 
Den Baufortschritt auf dem rund 2700 Quadratmeter großen Areal könne man nur als rasant bezeichnen, sagte Eberhard Mahlke, Geschäftsführer der Kurbetriebsgesellschaft „Die Oberharzer“ mit einem Dank an die ausführenden Firmen. Im April erst war der Grundstein gelegt worden, heute sind die Gebäude bis auf die Dächer fertig, und dem Eröffnungstermin 20. Dezember sehen alle Beteiligten mit größter Zuversicht entgegen. „Weihnachten werde ich hier baden gehen“, versprach Samtgemeindebürgermeister Walter Lampe angesichts der zwecks Dichtigkeitsprüfung bereits gefüllten Außenbecken.

Baufortschritt des 'Kristall Heißer Brocken' in Altenau am 3.11.2007
Baufortschritt des 'Kristall Heißer Brocken' in Altenau am 3.11.2007
Baufortschritt am 14.10.2007
Baufortschritt am 14.10.2007
Baufortschritt am 16.9.2007
Baufortschritt am 16.9.2007
Baufortschritt am 9.9.2007
Baufortschritt am 9.9.2007
Baufortschritt am 29.08.2007
Baufortschritt am 29.08.2007

Baufortschritt am 22.07.2007
Baufortschritt am 22.07.2007

Passend zum Altenauer Status als Nationalparkgemeinde wird der Wellness-Tempel nach einem neuen Wärmekonzept mit erneuerbaren Energien beheizt. Die Dalkia Energie Service GmbH, die auf dem Glockenberg bereits ein Heizwerk mit einer installierten Leistung von 7500 Kilowatt (kW) betreibt, wird diese bereits bestehende Wärmeinfrastruktur um einen neuen Holzhackschnitzelkessel mit einer Leistung von 1000 kW erweitern, der den gesamten „permanenten Wärmebedarf“ der Therme decken wird. Nur an besonders kalten Wintertagen soll sie zusätzlich durch die anliegende Nahwärmetrasse versorgt werden, erklärt Frank Nägele, Geschäftsführer der Kristall „Heißer Brocken“ Altenau GmbH. © Goslarsche Zeitung


Nun verschwindet auch die Eishalle (14.6.2007)

ALTENAU. Der Abriss der Eishalle des ehemaligen „Aqua Polaris“ auf dem Altenauer Glockenberg hat begonnen. Am Donnerstag fiel der letzte Teil des Hallendachs, während auf der gegenüber liegenden Seite der Großbaustelle schon die künftige Kristall-Therme „Heißer Brocken“ emporwächst.

Die letzte große Veranstaltung in der 1973 eingeweihten Halle war Ende Februar die Deutsche Meisterschaft im Setzbügeleisen-Eisschießen gewesen, am 31. März nahmen alle Fans mit einer großen Eislauf-Party Abschied von der Halle. Die blauen Zuschauertribünen ragen nun einsam aus den Trümmern, dort, wo früher die Eisfläche war, steht der Bagger und verteilt Betonteile, Baustahl und Schutt auf riesige Container. „Das wird alles gleich entsorgt“, erklärt einer der Arbeiter. Ungefähr drei Wochen, so schätzt er, „dann ist alles weg“. Der Grundstücksteil ist für ein Hotel der gehobenen Klasse mit direkter Verbindung zur neuen Therme vorgesehen. Die Kurbetriebsgesellschaft sucht hierfür einen Investor. Mit der Eishalle verschwindet endgültig auch die ehemalige Gaststätte „Zum Bierwisch“, bis Ende März beliebter Treffpunkt für Altenauer und Gäste, von der Bildfläche. Das Inhaber-Ehepaar, Harald und Margarete Bierwisch, eröffnet heute in Osterode seinen neuen Wirkungskreis: Die Beiden haben dort den Ratskeller übernommen. bf © Goslarsche Zeitung

Baufortschritt am 15.07.2007
Baufortschritt am 14.07.2007
Baufortschritt am 08.07.2007
Baufortschritt am 08.07.2007
Baufortschritt am 27.6.2007
Baufortschritt am 27.6.2007 in Altenau - Eishalle (oben links) ist abgerissen 

„Bäderkönig“ setzt sich durch (30.5.2007)

OBERHARZ. Für die Ende 2003 eröffnete Weserberglandtherme muss die Stadt Bad Karlshafen noch 800000 Euro nachschießen. Dies regelt ein Vergleich mit Betreiber Heinz Steinhart. In Altenau, wo in Kooperation mit dem „Bäderkönig“ die Therme „Heißer Brocken“ entsteht, fühlt man sich von diesem Streit nicht berührt.

„Bad Karlshafen ist ein spezieller Fall“, sagte gestern 1. Samtgemeinderat Helmut Martin auf Anfrage. „Wir haben eine saubere Geschäftsbeziehung mit Herrn Steinhart.“ Das Altenauer Projekt und dessen Finanzierung sei klar umrissen. Für den zwischen der Kurbetriebsgesellschaft „Die Oberharzer“ (KBG) und Steinhart besiegelten Bau der Thermen- und Saunalandschaft in Altenau wurde ein Finanzierungspaket von 7,2 Millionen Euro geschnürt. Die Bauarbeiten in Altenau laufen seit März, in diesen Tagen beginnt nun auch der Abriss der Eishalle. öh
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Baufortschritt am 09.06.2007 in Altenau 
  Baufortschritt am 09.06.2007 in Altenau

Grundstein für Kristall-Therme gelegt (vom 10.4.2007)

ALTENAU. Der Grundstein für die Kristall-Therme „Heißer Brocken“ wurde am Dienstag in Altenau gelegt. Die knapp sieben Millionen Euro teure Sauna- und Wellnesslandschaft soll bereits am 22. Dezember eröffnet werden.
Münzen, die Goslarsche Zeitung vom Tage und die Visitenkarten der meisten Teilnehmer am feierlichen Akt stecken in der Kupferröhre, die Sabine Visse, Referentin für Gesundheitswirtschaft im Niedersächsischen Ministerium für Arbeit und Verkehr, sowie Altenaus Bürgermeister Alexander Ehrenberg und Polier Heino Nolte von der Worbiser Baufirma Conrady & Dörre in den Grundstein einmauerten.

Mit diesem symbolischen Akt sei, so unterstrich Landrat Stephan Manke in seinem Grußwort, „ein in mehrfacher Hinsicht heißer Brocken“ glücklich auf den Weg gebracht. Dabei spielte er wie auch weitere Redner – unter ihnen Kurgeschäftsführer Eberhard Mahlke und Frank Nägele vom Vorstand der Kristall-Bäder-Gruppe – auf die mehrjährige, von einigen Rückschlägen gekennzeichnete Planungsphase an. Noch kurz vor deren Abschluss sei das Projekt durch die „Konkurrenz aus Bad Harzburg“ beinahe gekippt worden, erinnerte er an die letzte größere Krise. Und noch vor wenigen Wochen, als der Bagger die ersten Mauern des Ex-„Aqua Polaris“ bereits einriss, hatten Gerüchte um das drohende Aus des Millionenprojekts die Oberharzer Gemüter bewegt. Manke unterstrich, dass die künftige Therme nicht nur als Attraktion für Altenau, sondern für die gesamte Region zu begreifen sei. „Wir müssen den Harz als Ganzes verstehen und vermarkten.“ Das Abdecken des Schwimmhallendaches geht am Mittwoch unter zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen weiter. Hier waren am 31. März zwei Bauleute verunglückt, denen die Redner nochmals Genesungswünsche übermittelten. Die Unfallursache ist weiter unklar. Der Abriss der Eishalle ist im Sommer vorgesehen. An ihre Stelle soll ein Viersternehotel treten, für das noch ein Investor gesucht wird. bf
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Altenauer Eishalle macht Platz für Hotelneubau und „Heißen Brocken“ (vom 1.4.2007)

ALTENAU. Nach einem Eiskockeyturnier und einer eintrittsfreien öffentlichen Laufzeit schlossen sich am Samstag die Türen der Altenauer Eissporthalle. Auf dem Glockenberg wird damit ein Kapitel touristischer Entwicklung beendet. Spaß und große Freude in vielen jungen Gesichtern, buntes Treiben auf dem Eis, ein gelungenes Programm der Kurbetriebsgesellschaft (KBG) täuschten darüber hinweg, denn allgemeines Unverständnis, zum Teil Zorn und Traurigkeit bestimmten den Abschied von der Eishalle.
„Wir sind ganz traurig, denn wir waren oft und gerne hier zum Schlittschuhlaufen“, sagt Iris Rohde (41) aus Jerstedt, während sie und ihre Tochter Olivia (12) sich die geliehenen Schlittschuhe zubinden. Schon als Kind sei sie mit ihren Eltern und Freundinnen hierher gekommen. „Der Weg war uns nie zu weit“, im Gegensatz zum Eisstadion in Braunlage. Janina Vokuhl (15) aus Clausthal-Zellerfeld fragt sich, wie sie und ihre Freunde nun nach Braunlage kommen sollen. „Wir verstehen nicht warum. Ein Abriss ist doch bescheuert“, schließt sich Gerrit Busse (15) an. „Die Therme ist nichts für uns“, meint Jessica Emmermann (15). Den Erhalt der Eishalle hätte sich auch Christopher Türck (15) aus St. Andreasberg gewünscht, der seine Freunde zur letzten Disko auf dem Altenauer Eis begleitete. An gleicher Stelle soll ein hochwertiger Hotelneubau entstehen. Mit der Therme „Heißer Brocken“ setzt Altenau zukünftig auf Wellness. Der Harzer Leuchtturm für den Wintersport sei nach dem Willen der Landesregierung einzig Braunlage, erklärt Bürgermeister Alexander Ehrenberg, der unermüdlich seine Runden auf dem Eis drehte. „Ich bin nicht unbedingt ein Befürworter gewesen, was den Rückbau der Eishalle anbelangt.“ Letztendlich habe auch er zugestimmt, denn die Vorgabe aus Hannover sei eindeutig: Es gebe nur Fördermittel für die Therme wenn gleichzeitig die Eishalle rückgebaut werde. „Die Therme soll den Oberharz wieder gesund machen, touristisch auf die Beine helfen.“ Wie bei jeder Medizin sei ein bitterer Beigeschmack vorhanden, die Schließung der Eishalle. „So etwas bekommen wir nie wieder genehmigt“, meint der Altenauer Bürgermeister wehmütig.abe/P.W.
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Altenau auf dem Weg zum „Heißen Brocken“ (vom 28.3.2007)

OBERHARZ. Abriss und Neubau, Verkauf und Umzug: Selten herrscht auf dem Immobiliensektor der Kurbetriebsgesellschaft „Die Oberharzer“ (KBG) soviel Bewegung auf einmal. Während das Altenauer Hallenwellenbad dem Erdboden gleichgemacht wird, bereitet man für das größte Projekt, den „Heißen Brocken“, bereits die Grundsteinlegung vor.
Das einstige „Aqua Polaris“ auf dem Glockenberg hat sich in eine Großbaustelle verwandelt. Parallel zu den Abrissarbeiten werden bereits die Fundamente für den Heißen Brocken gegossen. Am Dienstag, 10. April, wird an der Baustelle Karl-Reinecke-Weg die Grundsteinlegung erfolgen. Als Eröffnungstermin ist der 22. Dezember 2007 angepeilt. Auf das Ende zu geht auch die benachbarte Eishalle. Am Samstag wird dorthin zur Abschiedsparty eingeladen. Dann wird die Halle geschlossen, um zunächst als Zwischenlager für Inventar aus dem Hallenbad zu dienen. Für 600 000 Euro wird dieses Jahr zudem der Kräuterpark in Altenau erweitert – unter anderem um eine Pagode. Überdies will die KGB das „Haus des Gastes“ in Buntenbock verkaufen. Eine Oberharzer Firma hat sich laut Mahlke für den Kauf entschieden, der Vertrag werde bereits vorbereitet. Dann steht auch der Umzug des Klöppelmuseums ins Zellerfelder Dietzelhaus an. öh
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Der große Bagger wartet schon - Der Hallenbad-Abriss beginnt!  (vom 12.3.2007)

Hallenbad-Abriss beginnt: Gebäude wird entkernt - In der nächsten Woche wird das Dach abgenommen.

ALTENAU. Auf dem Glockenberg haben die Abrissarbeiten am Hallenbad begonnen. In dieser Woche wird das Gebäude entkernt, der Bagger wartet schon auf seinen Einsatz.
"Zwei Wochen, dann ist alles weg", schätzt einer der Bauarbeiter. Einen ganz ähnlichen, wenn auch detaillierteren Zeitplan hat Gerhard Lindemann, der als Aufsichtsratsmitglied der Kurbetriebsgesellschaft die Bauarbeiten betreut. "In der nächsten Woche kommt das Dach ab, dann werden die Stützen und Trennwände eingerissen", sagt er. Nahtlos soll sich in der übernächsten Woche die Vorbereitung des Baugrunds für den Neubau anschließen.
Der Abriss des 1973 eingeweihten "Aqua-Polaris" ist sichtbares Startsignal für das Sieben-Millionen-Euro-Projekt "Kristall-Therme Heißer Brocken". An die Stelle des in die Jahre gekommenen und stark defizitären Wellenbads tritt die Sauna-Landschaft mit Wellness- und Massageangeboten. Der benachbarte Grundstücksteil, auf dem die im nächsten Schritt abzureißende Eissporthalle steht, ist für ein Hotel der gehobenen Klasse mit direkter Verbindung zur neuen Therme vorgesehen. Hierfür sucht die Kurbetriebs-gesellschaft einen privaten Investor, was laut Lindemann angegangen werden soll, wenn der "Heiße Brocken" fast oder ganz fertig ist, um potenziellen Interessenten eine attraktive Nachbarschaft vorweisen zu können. Das soll bis Jahresende der Fall sein, im Zeitplan ist der 22. Dezember als Eröffnungstermin vorgesehen. Für die zum Hotelbau erforderliche planungsrechtliche "Umwidmung" des Geländes gab der Rat der Bergstadt gestern Abend grünes Licht. Der Beschluss ist für den Landkreis Goslar Voraussetzung zur Erteilung der Baugenehmigung.
© Bettina Ebeling, Goslarsche Zeitung.


Millionenprojekt Kristall-Therme „Heißer Brocken“: Kurz vor dem Start noch Verhandlungen (vom 22.2.2007)

ALTENAU. Berichte über Auseinandersetzungen von Heinz Steinhart (Kristall-Bädergruppe) mit der hessischen Kleinstadt Bad Karlshafen um die Finanzierung der dortigen „Weserberglandtherme“ haben auch die Bergstadt Altenau erreicht. Dort will der Unternehmer für die Kurbetriebsgesellschaft „Die Oberharzer“ (KBG) eine Saunatherme namens „Heißer Brocken“ bauen und betreiben. Zumindest nach außen hin bewahrt die KBG Ruhe: In Altenau laufe alles in geregelten Bahnen, heißt es hier.
Wie so manches Bauschild in letzter Zeit war auch jenes für die geplante Thermen- und Saunalandschaft vor dem alten Hallenbad in Altenau verfrüht aufgestellt worden. Längst ist der darauf vermerkte Baubeginn von Herbst 2006 auf Frühjahr 2007 verschoben. Das macht im Oberharz für gewöhnlich wenig aus, weil dazwischen ohnehin eine lange Winterpause liegt – normalerweise. Das Ausschreibungsprozedere war vergangenes Jahr nicht zu vollziehen, es endete erst am Donnerstag mit dem Eingang der letzten Submissionsangebote. Hinzugekommen sind neuerliche Verhandlungen zwischen KBG und Steinhart. Geht es auch hier um Mehrkosten und deren Finanzierung? „Wir sind voll im Zeitplan“, sagt zunächst ausweichend der KBG-Aufsichtsratsvorsitzende und Altenauer Bürgermeister Alexander Ehrenberg mit Blick auf den Anfang März vorgesehenen Beginn des Hallenbadabrisses als sichtbares Startsignal für das Millionenprojekt. Doch dann bestätigt er, dass es von Seiten Steinharts noch „Nachfragen und Änderungswünsche“ gibt. „Wir prüfen das, schließlich wollen wir ja 15 Jahre zusammenarbeiten.“ Das ist der Zeitraum, in dem die Kristall-Gruppe den „Heißen Brocken“ pachten und unterhalten will, bevor sie die Thermen- und Saunalandschaft für mindestens weitere 30 Jahre übernehmen und in Betrieb halten soll. Mit neuerlichen Verzögerungen rechnet Ehrenberg nicht. Die KBG habe mit Steinhart einen „bombenfesten“ Vertrag abgeschlossen, der von einen Braunschweiger Fachanwalt geprüft und vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium abgesichert worden sei, betont er selbstbewusst.öh
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Samtgemeinderat willigt unter Zeitdruck in Bürgschaft für Altenauer Therme ein (vom 8.9.2006)

OBERHARZ. Eine flammende Rede für Unternehmergeist hielt am Donnerstagabend Wolfgang Mönkemeyer, CDU-Fraktionssprecher im Samtgemeinderat: Es ging um die Millionenbürgschaft für die Saunatherme in Altenau.
Die kleine Bergstadt will mit dem Projekt, das den Namen „Heißer Brocken“ trägt, die Flucht nach vorne antreten, nachdem offensichtlich geworden ist, dass sie mit dem hochgradig defizitären Aqua Polaris keine Chance mehr haben würde. Für die neuen Millionenkredite verlangen Banken aber eine Bürgschaft über 4,4 Millionen Euro. Das wäre mehr, als Altenau gestattet würde. So baten die Bergstadt beziehungsweise die Kurbetriebsgesellschaft die Samtgemeinde Oberharz, eine Bürgschaft über 2,3 Millionen Euro zu geben, auch um die schon jetzt zu erwartenden Bereitstellungszinsen in Grenzen zu halten. Laut Verwaltung hat die Kommunalaufsicht für diese „Umschichtung“ schon im Vorfeld Zustimmung signalisiert. „Ich finde, da spricht einiges dafür“, sagte Mönkemeyer eingangs seiner Rede im Samtgemeinderat, der sich zur Sondersitzung in den kleinen Sitzungssaal des Rathauses gedrängt hatte. „Wir hängen hier alle irgendwie zusammen“, betonte er mit Blick auf die Mitgliedsorte der Samtgemeinde Oberharz. So wäre es verhängnisvoll für Altenau und auch schädlich für Clausthal-Zellerfeld, wenn am Glockenberg in Zukunft nichts mehr angeboten würde. Der CDU-Fraktionschef räumte allerdings ein, dass der Samtgemeinderat mit einer solchen Bürgschaft durchaus ein Risiko einginge, aber „ohne Risiko kann man gar nichts machen“. Dass die Bürgschaft jemals gezogen werde, sei zudem sehr unwahrscheinlich, außerdem trete die Bergstadt gegenüber der Samtgemeinde als „Rückversicherer“ auf. In knappen Worten sagte Dorothee Austen (SPD), dass sie Mönkemeyer in vielen Dingen zustimme. Auch in ihrer Fraktion hielten viele die Therme für wichtig, doch würden einige SPD-Ratsmitglieder gegen die Beschlussvorlage stimmen, weil aufgrund der kurzen Ladungsfrist zu wenig Zeit zur Vorbereitung und Prüfung bestanden habe. „Wir hätten gerne eine Landesbürgschaft gehabt“, sagte die Sozialdemokratin, aber dazu sei jetzt der Zeitdruck zu hoch geworden. Ein klares „Nein“ zu der Bürgschaft kündigte Dr. Rosemarie Rifi für die FDP an. Sie würdige das große Engagement der Altenauer, aber sie sei nicht ausreichend informiert, um so einer Bürgschaft zuzustimmen. „Seien Sie nicht so zaghaft“, reagierte CDU-Ratsherr Erich Jürgens, woraufhin Gerhard Althoff (FDP) deutlicher wurde: „Sie tun so, als ob wir Millionäre wären, wir sind aber eine arme Gemeinde.“ So bat er um Verständnis, dass die FDP sich gegen ein solches Risiko über die nächsten 20 Jahre wende. Am Ende votierten 15 Ratsmitglieder für die Millionenbürgschaft und sieben dagegen, weitere vier enthielten sich der Stimme.öh
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Debatten um den Heißen Brocken (vom 3.9.2006)

OBERHARZ. Mitten im Wahlkampf gerät der Thermen- und Sauna-Neubau „Heißer Brocken“ in Altenau noch einmal in die politische Diskussion. Eine Kontroverse um die Kreditfinanzierung bahnt sich an.
Um das 6,8 Mio. Euro teure Vorhaben finanzieren zu können, für welches das Land 2,4 Mio. Fördermittel bereitstellt, muss die Kurbetriebsgesellschaft (KBG) einen Kredit von 4,4 Mio. Euro aufnehmen. Altenau leistet zur Absicherung eine Kommunalbürgschaft von 2,1 Mio. Euro. Die restlichen 2,3 Mio. Euro soll die Samtgemeinde absichern. Die Bürgschaftsfrage könnte zu einer spannenden Sache werden. Ob das durch viele behördliche Instanzen geprüfte Vorhaben gefährdet ist, dazu gibt es verschiedene Meinungen. Am Montag beraten die im Samtgemeinderat vertretenen Fraktionen, um sich auf Sondersitzungen von Samtgemeindeausschuss und Samtgemeinderat am Donnerstag vorzubereiten. Das erste Gremium tagt um 18 Uhr hinter verschlossenen Türen. 15 Minuten später kommt der Rat in öffentlicher Sitzung zusammen. Aus Greifswald hat sich der früher in Clausthal lehrende Wirtschaftsprofessor Manfred Matschke einmal mehr mahnend zu Wort gemeldet. „Ich bitte Sie, lehnen Sie den Vertrag ab“, schreibt er in einem „offenen Brief“ an Ratsmitglieder. Nicht alles, was er der KBG vorwirft, etwa, dass sie den Kreditgeber täusche, scheint den Tatsachen zu entsprechen. KBG-Geschäftsführer Eberhard Mahlke betont, alles sei mit der Bank abgestimmt. Bedenken jedoch gibt es, sie stammen insbesondere aus Clausthal-Zellerfeld. Das Unbehagen über die Mitgliedschaft in der KBG wächst – nicht allein, weil die Stadt deutlich weniger vom Tourismus profitiert als etwa Altenau.oli
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Heinz Steinhart willigt in kleinstes Thermen- und Saunaprojekt seiner Bädergruppe ein (vom 11.7.2006)

ALTENAU. Der 10. Juli 2006 soll als Ausgangspunkt für eine neue Entwicklung von Altenau in die Annalen der Stadt eingehen. An diesem Tag unterzeichneten die Kurbetriebsgesellschaft (KBG) und Bäderbetreiber Heinz Steinhart den Vertrag für Errichtung und Betrieb einer Thermen- und Saunalandschaft. Am Dienstag stimmte der KBG-Aufsichtsrat zu, womit der Vertrag rechtskräftig ist.
Auch wenn aus der ursprünglich für mehr als 16 Mio. Euro geplanten „Kristall Harz-Therme“ ein auf 6,8 Mio. Euro abgespeckter „Heißer Brocken“ geworden ist, verbindet Bürgermeister Gerhard Lindemann damit die Hoffnung, das Fremdenverkehrsgewerbe wieder beleben zu können. Vor allem werde die KBG zwei Drittel ihrer Defizitlast los, 500.000 von 750.000 Euro, die das veraltete „Aqua Polaris“ mit Hallenwellenbad und Eishalle jährlich produzierte. Die in Aussicht stehende Einsparung ist Anlass für die Landesregierung, das Projekt mit einem Zuschuss von 2,4 Mio. Euro im Rahmen des „Masterplanes Harz“ zu unterstützen. „Das ist eine Investition mit den niedrigsten Kosten, die wir je hatten“, sagte Heinz Steinhart nach der Vertragsunterzeichnung. Fehlendes Geld („auf Marmor wird eben verzichtet“) solle in diesem Fall durch Einfallsreichtum ausgeglichen werden. So schwärmt der Bäderbetreiber von heißen Quellen, die aus künstlichen Felsen sprudeln, einem Außenbecken namens „Hexenzuber“ mit einer Mischung aus Sole, Schwefel und Altenauer Kräutern. Da liege es doch nahe, in Anlehnung an Goethes „Faust“ an den Traum von ewiger Jugend zu erinnern. Auch ist ein künstlicher Bergbaustollen als Dampfgrotte geplant, „je tiefer man hineingeht, desto heißer wird es“. Als optischer Leckerbissen soll der Eingangsbereich samt Gaststätte auf Basis eines 300 Jahre alten Bauernhauses erstellt werden, das die Kristall-Bädergruppe in Kärnten erworben hat und das für den Transport in den Oberharz zerlegt werden soll.öh
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Millionenprojekt besiegelt (vom 10.7.2006)

ALTENAU. Eine kleinere Lösung als anfangs geplant, aber immer noch ein respektables Millionenprojekt: das ist die Thermen- und Saunalandschaft namens „Heißer Brocken“, für die amMontagmittag im Altenauer Kurgastzentrum die Verträge unterzeichnet wurden.
Der Bäderplaner und -betreiber Heinz Steinhart gründete dazu die „Kristall Heißer Brocken Altenau GmbH“, deren Gesellschafter sind die Finanzakademie Stein GmbH und die Kristall Bäder AG. Das neue Unternehmen schloss mit der Kurbetriebsgesellschaft (KBG) als Grundeigentümerin und Bauherrin einen Pachtvertrag ab, in der es sich überdies verpflichtet, die Thermen- und Saunalandschaft für einen Festpreis zu errichten sowie für 15 Jahre zu pachten und nach Übernahme für mindestens 30 Jahre weiter zu betreiben. Der Vertrag tritt in Kraft, sobald der KBG-Aufsichtsrat zugestimmt hat, was für Dienstagabend vorgesehen ist.öh
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Teures Steinhart-Bad in Ludwigsfelde (vom 31.05.2006)

ALTENAU/LUDWIGSFELDE. Der Bau der zwölften Bädereinrichtung von Unternehmer Heinz Steinhart im brandenburgischen Ludwigsfelde hat im Nachgang einigen Ärger ausgelöst. Wie die Märkische Allgemeine berichtet, übersteigen die Baukosten den vereinbarten Festpreis von 15,5 Mio. um 1,9 Mio. Euro. Offen sei außerdem die Frage, wer veranlasst habe, das „Schwimm- & Gesundheits-Center“ im Mittelbau zwei- statt eingeschossig zu bauen.
Heinz Steinhart, der die geplante Therme in Altenau bauen soll und in Bad Harzburg im Gespräch ist, um die Sole-Therme zu erweitern, erklärt unterdessen, alle Fragen seien mittlerweile geklärt: „Das Bad ist nicht teurer geworden, wir haben aufwändiger gebaut.“ Die Mehrkosten übernehme die Kristall-Gruppe. Bürgermeister Heinrich Scholl bestätigt diese Darstellung nach einer Stadtverordnetenversammlung am Dienstagabend, einziges Thema der Sitzung war das Bad. Scholl betont, Steinhart, der das Schwimm- und Gesundheitscenter in Ludwigsfelde auch betreibt, habe „viel mehr bezahlt“ als er es gemusst hätte. Der Stadt sei es außerdem gelungen, ein kostenfreies Schulschwimmen zu vereinbaren.oli
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Aus für die Therme? (vom 4.5.2006)

Aus für die Thermenträume in Altenau? Bäderbetreiber Heinz Steinhart, der mit seiner Kristall-Gruppe bundesweit zwölf Thermen betreibt, hat seinen Ausstieg aus dem Oberharzer Vorhaben erklärt.
„Die Sache ist erledigt, ich bin enttäuscht“, sagte der Unternehmer am Donnerstag auf Anfrage. Als Grund nennt er „überzogene“ Forderungen der Kurbetriebsgesellschaft (KBG). Der gewiefte Unternehmer nimmt kein Blatt vor den Mund. Zuletzt habe er das Gefühl gehabt, dass „der Bräutigam für eine Braut, die alle Mängel und Fehler hat, noch eine Mitgift mitbringen muss“. Die „Braut“ hatte auf sein jüngstes Vertragsangebot mit einem eigenen, von einem Anwalt formulierten Papier geantwortet, das etwa Fragen zur Haftung und zum Schadensersatz behandelt – für den Fall, dass die Therme einst Insolvenz anmeldet, bevor sie nach 15 Jahren, wie es geplant war, in das Eigentum von Steinhart übergeht. Ein weiterer Punkt ist die Höhe des Verkaufspreises beim Eigentümerwechsel. Die Nachbesserungen sind erforderlich, um die Voraussetzungen für eine Kommunalbürgschaft zu erfüllen. In Altenau herrscht derweil Verwirrung. Während das Wirtschaftsministerium von Steinhart informiert wurde, dass das Vorhaben für ihn „unternehmerisch nicht mehr interessant ist“, gibt die KBG das Vorhaben noch nicht verloren. Gerhard Lindemann, Bürgermeister und KBG-Aufsichtsratschef, glaubt an eine Drohgebärde zwischen Verhandlungspartnern. Und auch nach Auffassung von KBG-Geschäftsführer Eberhard Mahlke „gehen die Gespräche weiter“. Lindemann und Mahlke berufen sich auf ein Schreiben des 63-jährigen Chefs der Kristall-Gruppe vom 2. Mai. Darin zieht er sein bisheriges Angebot zurück. Die Offerte sah unter anderem vor, dass der gelernte Steuerberater den Kapitaldienst für 1,2 Mio. Euro übernimmt, um die kleine Therme auf ein Investitionsvolumen von 6,2 Mio. Euro zu hieven. Denn mit der vom Land vorgesehenen Gesamtinvestition von 5 Mio. Euro, ein Teil davon wäre Fördergeld, sei „kein Bad, nur eine Pfütze“ zu realisieren. Steinhart unterbreitet KBG-Geschäftsführer Mahlke in dem Brief zwei Vorschläge: „Sie schreiben Ihre Bäderpläne aus und versuchen am Markt Ihre Vorstellungen durchzusetzen.“ Die Kristall-Gruppe wäre alternativ bereit, „die Thermen- und Saunalandschaft nach Ihren und unseren Vorstellungen zu planen und zu bauen und zwar zu einem Festpreis.“ Die Therme könne später „von uns angepachtet werden“. Am Ende bietet Steinhart Gespräche zwischen einem „Vorstandskollegen“ und dem Anwalt der KBG an – ein freundlich formulierter Rückzug, erklärt der Unternehmer. Denn aus Sicht von Steinhart dürfte die zweite Variante für die Stadt kaum zu realisieren sein.oli
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Thermen-Pläne: Beide Vorhaben auf gutem Weg (vom 24.4.2006)

BAD HARZBURG. „Es gibt zwei Projekte mit zwei Geschwindigkeiten“, orakelt Andreas Krischat, Pressesprecher des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums mit Blick auf die Harzer Thermen-Landschaft. Und obwohl auf die Frage nach dem Schnelleren keine offizielle Antwort kommt, ist unschwer zu erkennen, dass Altenau seine Hausaufgaben jetzt doch zügiger erledigt hat.
Warten auf die Gremien in Bad Harzburg, heißt auch in Hannover offenkundig das Motto. „Der Antrag aus Bad Harzburg liegt vor, ist aber noch nicht entscheidungsreif“, erklärt der Ministeriumssprecher. Dass dahinter auch Zeitdruck steht, wird eher angedeutet. Sollte das Projekt in der Kurstadt gefördert werden, würde dies aus Fördermitteln der Europäischen Union (EU) geschehen. Und deren Förderperiode laufe Ende 2006 aus. „Da macht es Sinn, einen Bescheid im Jahr 2006 zu erlassen“, konstatiert Krischat, ohne auf eventuelle Auswirkungen im Fall der Fälle eingehen zu wollen. Auf die Frage, ob Altenau sich eventuell Hoffnung auf das größeres Projekt machen könne, wenn Bad Harzburg die Fördermittel nicht abrufe, mochte das Ministerium nicht antworten.bc
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Altenau erwartet den Durchbruch (vom 20.4.2006)

ALTENAU. Nach monatelanger Hängepartie um die für fast 18 Mio. Euro geplante „Kristall-Harz-Therme“ sieht sich die Bergstadt Altenau mit einem deutlich abgespeckten Konzept jetzt kurz vor dem Durchbruch. Auf Anfrage der GZ zeigte sich das niedersächsische Wirtschaftsministerium grundsätzlich positiv zu dem Vorhaben eingestellt, das hoch defizitäre Freizeitzentrum „Aqua Polaris“ abzureißen und an dessen Stelle eine Saunalandschaft mit kleiner Therme zu errichten. „Tendenziell überzeugt das Konzept in Altenau“, sagte Ministeriumssprecher Andreas Krischat.
Allerdings lägen „entscheidungsreife Anträge noch nicht vor“. Für Minister Walter Hirche ist wichtig, dass die von Bäderbetreiber Heinz Steinhart für die Bergstadt vorgelegte Neukonzeption – immerhin noch eine Investition von etwa 5,2 Mio. Euro – eine Konkurrenz zwischen Altenau und Bad Harzburg ausschließt. Die benachbarte Kurstadt nämlich soll, ebenfalls betreut von Steinhart, eine für 14 Mio. Euro erweiterte Therme samt Saunabereich erhalten – mit dem Schwerpunkt Kur und Gesundheit, während Altenaus Schwerpunkt auf Sport und Natur ausgerichtet ist. „Das bisherige Projekt war im Grunde zu groß für Altenau und vor allem nicht mit dem Umfeld abgestimmt“, sagte Dr. Hubertus Köhler mit Blick auf Bad Harzburg. Als Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion hatte er im Februar die Vermittlung zwischen den beiden Städten und dem Wirtschaftsministerium übernommen, als sich andeutete, dass weder die eine, noch die andere Stadt zum Zuge kommen würde. Jetzt ist in Hannover von grundsätzlicher Bereitschaft die Rede, den gesamten Westharz auch im Bäder- und Saunenbereich „infrastrukturell nach vorne zu bringen“. öh
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Ende des Freizeitzentrums „Aqua Polaris“ rückt näher (vom 17.4.2006)

ALTENAU. Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP) sieht in den Thermenplänen Altenaus und Bad Harzburgs „attraktive Infrastrukturprojekte“. Die Vorhaben seien auf die touristische Positionierung der Orte abgestimmt „und setzen die Standorte untereinander in keine Konkurrenzsituation“, antwortet der Minister auf eine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Petra Emmerich-Kopatsch zum Stand der Planungen.
Unterdessen rückt der Abschied des in den 70er Jahren entstandenen Freizeitzentrums „Aqua Polaris“ näher. Die Investition in Altenau umfasse den Abriss von Eissporthalle und Wellenbad, betont Hirche. Mithin scheint das Neubauvorhaben direkt mit dem Ende der Einrichtungen verbunden. Für die Kurbetriebsgesellschaft, schreibt der Minister weiter, biete sich die Chance, „sich von hochgradig defizitären Einrichtungen zu entlasten“. Vorige Woche haben KBG-Aufsichtsrat, Verwaltungsrat und Bergstadtrat dem Alternativvorhaben in nichtöffentlichen Sitzungen zugestimmt. Nach GZ-Informationen geht es um eine Saunalandschaft mit kleiner Therme und um einen Hotelneubau. Im Gespräch ist eine 6-Mio.-Euro-Investition.oli
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Therme beschäftigt die Gremien (vom 7.4.2006)

ALTENAU. Das Thema Therme geht in die Schlussphase. Kommenden Montag beschäftigt das Vorhaben gleich mehrere Gremien. Hintereinander tagen in nichtöffentlichen Sitzungen der Aufsichtsrats der Kurbetriebsgesellschaft (KBG), Verwaltungsausschuss und Bergstadtrat.
Weil eine Entscheidung durch Niedersachsens Wirtschaftsminister Hirche zunehmend näher rückt, werden die Altenauer am Wochenanfang vermutlich die Weichen für die neue Fahrtrichtung stellen. In der Bergstadt ist es inzwischen kein Geheimnis mehr, dass Hannover die gewünschten 8 Mio. Euro für das 16 Mio. Euro teure Vorhaben nicht locker macht. Stattdessen soll es eine Ersatzförderung für ein Alternativmodell geben, an dem Thermenbetreiber Heinz Steinhart beteiligt ist.oli
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Bald eine Antwort auf die Thermenfrage (vom 28.3.2006)

ALTENAU. Lange haben die Altenauer auf eine Entscheidung warten müssen, ob das Land die Pläne für den Neubau einer Therme mit 8 Mio. Euro fördert. Noch vor Ostern soll es endlich so weit sein. Nach GZ-Informationen werden Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP) und Landrat Peter Kopischke (SPD) in Kürze bekannt geben, ob der Ort mit der Förderung für die 16 Mio. Euro teure Investition rechnen kann, für die seit Herbst 2005 auf Unterstützung gehofft wird.
Altenaus Bürgermeister Gerhard Lindemann (CDU) soll nach einem Treffen mit den Beteiligten am Wochenende in Bad Harzburg hinterher im kleinen Kreis schon eine „gute Lösung“ angekündigt haben, ohne Einzelheiten aus dem vertraulichen Treffen preiszugeben. Der optimistischen Stimmungslage zum Trotz scheint dem Oberharzer Antrag nicht entsprochen zu werden. Wie sich seit Wochen andeutet, ist eine alternative Förderung in bescheidenerem Rahmen im Gespräch.oli
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Thermen-Pläne: Beide Vorhaben auf gutem Weg (vom 28.02.2006)

BAD HARZBURG. „Es gibt zwei Projekte mit zwei Geschwindigkeiten“, orakelt Andreas Krischat, Pressesprecher des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums mit Blick auf die Harzer Thermen-Landschaft. Und obwohl auf die Frage nach dem Schnelleren keine offizielle Antwort kommt, ist unschwer zu erkennen, dass Altenau seine Hausaufgaben jetzt doch zügiger erledigt hat.
Warten auf die Gremien in Bad Harzburg, heißt auch in Hannover offenkundig das Motto. „Der Antrag aus Bad Harzburg liegt vor, ist aber noch nicht entscheidungsreif“, erklärt der Ministeriumssprecher. Dass dahinter auch Zeitdruck steht, wird eher angedeutet. Sollte das Projekt in der Kurstadt gefördert werden, würde dies aus Fördermitteln der Europäischen Union (EU) geschehen. Und deren Förderperiode laufe Ende 2006 aus. „Da macht es Sinn, einen Bescheid im Jahr 2006 zu erlassen“, konstatiert Krischat, ohne auf eventuelle Auswirkungen im Fall der Fälle eingehen zu wollen. Auf die Frage, ob Altenau sich eventuell Hoffnung auf das größeres Projekt machen könne, wenn Bad Harzburg die Fördermittel nicht abrufe, mochte das Ministerium nicht antworten.bc
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Therme scheint gestorben (vom 28.02.2006)

ALTENAU. Seit Monaten wartet Altenau auf ein Signal aus Hannover. Mit jedem Tag verdichten sich die Hinweise, dass der Urlaubsort nicht mit dem erhofften Fördergeld von acht Millionen Euro für das Thermenvorhaben auf dem Glockenberg rechnen kann.
Die Investitions- und Förderbank des Landes (N-Bank) hat zwischenzeitlich die Unterlagen der Oberharzer geprüft und an das Wirtschaftsministerium geleitet. Von offizieller Seite gibt es keine Stellungnahme dazu, ob Geld für das Bädervorhaben fließt. Dr. Rainer Kottkamp aus dem Wirtschaftsministerium erklärt, bis zu einer Entscheidung könnten weitere Wochen vergehen. Kottkamp verweist außerdem darauf, dass es in der Umgebung Altenaus elf weitere Bäder gibt. Ein Neubau dürfe nicht zu einem Solitär werden, er müsse sich in die Landschaft einfügen, betont er und gibt damit möglicherweise einen Hinweis auf eine der Schwächen des Oberharzer Konzeptes. Es zeichnet sich ab, dass Hannover nicht einfach Nein zur Therme mit Planer und Betreiber Heinz Steinhart sagen wird. Vielmehr ist zu erwarten, dass aus der Landeshauptstadt erst dann eine eindeutige Mitteilung kommen wird, wenn ein Alternativ-Vorhaben gefunden ist.oli
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Steinhart verspricht Teilkompensation, wenn die Altenauer Therme scheitert (vom 26.02.2006)

ALTENAU. Von seinen Altenauer Plänen um die „Harz-Kristall-Therme“ will sich Kristallbäder-Chef Heinz Steinhart derzeit nicht lossagen. Für den Fall aber, dass sich die Planungen aufgrund ausbleibender Fördermittel nicht realisieren lassen, steht für ihn eines bereits fest: Von dem Planungshonorar soll ein Teil in die Bergstadt zurückfließen.
Insgesamt beläuft sich das Honorar, das die Altenauer in die Suche nach einer Lösung ihres „Aqua-Polaris“-Problems investierten, auf 100.000 Euro. Dafür lieferte die Kristall-Unternehmensgruppe eine umfassende Konzeption von Bauplänen über das Betreiber- und Marketingkonzept bis hin zu Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Würden sich die Planungen nun zerschlagen, müsste die stolze Summe eigentlich abgeschrieben werden. Hier allerdings will Steinhart nach eigenen Angaben die Bergstadt auf keinen Fall im Regen stehen lassen.bc
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Kristallbäder-Chef Heinz Steinhart stellt Thermen-Pläne vor (vom 24.02.2006)

BAD HARZBURG. Jetzt noch eine Unterschrift von Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche und zu Ostern 2007 könnte Bad Harzburg mit einer um das Dreifache gewachsenen Therme den „Aufstieg in die erste Liga der Bäder“ angehen. Am Freitag stellte Heinz Steinhart, Chef der Kristallbäder-Gruppe, die Pläne für das Premium-Produkt in der „Stadt der heilenden Quellen“ vor.
Dieser Slogan um die sieben Heilquellen spielt in der Konzeption, mit der Steinhart bei den Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsbetrieben (KTW) vor Vertretern aller Ratsfraktionen deutlich punktete, eine gewichtige Rolle. Das Bad Harzburger Alleinstellungsmerkmal spiegelt sich in der Therme und deren dann sieben Becken wider. Weiten Raum nimmt zudem eine zweite Saunalandschaft ein und als exotischen Knüller plant Steinhart ein Wellness-Paradies für Pferde. Getreu des Betreiber-Namens „Kristallbäder“ soll die Anlage außerdem nach der Heilslehre der Hildegard von Bingen mit Kristallen ausgestaltet werden. Neben der Heilkraft der Steine sprechen nach den Erfahrungen Steinharts allein Faszination und Farbenvielfalt die Thermenbesucher an. Mit Blick auf seine vorliegenden Planungen für Altenau erklärt Steinhart, er sei weiter von dem Projekt überzeugt und könne sich einen Parallelbetrieb mit unterschiedlichen Schwerpunkten vorstellen. Allerdings sei kaum anzunehmen, dass die Landesregierung angesichts leeren Kassen zwei Thermen-Projekte in unmittelbarer Nachbarschaft im Harz fördern werde, vermutet Steinhart ebenso wie KTW-Geschäftsführer Bernd Vollrodt und Aufsichtsratsvorsitzender Wilhelm Paul. bc
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 11. Juli 2010 )