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Liberale aus der Regionsversammlung loben die Kristalltherme
Seelze/Garbsen. Bei ihrem Besuch der Stadt Seelze hat sich die FDP-Fraktion im Regionsparlament in einem Gespräch mit Bürgermeister Detlef Schallhorn und Kämmerer Karsten Balzer über die Finanzlage der Stadt informiert. Diskutiert wurden Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Region. Thema war auch die Zentrenplanung Neue Mitte in der Nachbarstadt Garbsen. Bürgermeister Schallhorn brachte seine Sorge zum Ausdruck, dass sich die Konkurrenzsituation zur Stadt Garbsen durch das geplante neue Einkaufszentrum Garbsen-Mitte verschärfen könnte. „Die Sicht der Stadt Seelze ist nachvollziehbar“, sagte FDP-Fraktionschef Dieter Lüddecke. Zunächst sollten deutliche Veränderungen am Planetencenter vorgenommen werden, bevor die Planung für das Sonae-Center weiter vorangebracht werden könne. So sieht es auch die für die Regionalplanung zuständige Regionsverwaltung, sagte der FDP-Politiker.
Erfreut reagierten die Liberalen auf die Nachricht, dass das neue Wellnessbad in Seelze, die von einem privaten Investor betriebene „Kristall- Therme“, sehr gut angenommen werde und Seelze im Vergleich zu früheren Zeiten geringere finanzielle Aufwendungen zu tätigen habe. Optimierungsbedarf sehen die Liberalen bei der Schulentwicklungsplanung der Region.
Der FDP-Regionsabgeordnete Bernhard Klockow aus Barsinghausen bemängelt, dass die Region in diesem Bereich bisher lediglich Statistiken aufstelle. Er fordert: „Die Region Hannover muss eine moderierende Funktion zwischen den Regionskommunen in der Schulentwicklungsplanung wahrnehmen, damit alle Städte und Gemeinden im Regionsgebiet sich auf die Herausforderungen des demografischen Wandels einstellen können“. Der künftige Rückgang der Schülerzahlen erfordert nach Meinung der FDP, dass die Regionskommunen über neue Wege einer interkommunalen Zusammenarbeit nachdenken.
Beim anschließenden Besuch der Firma Honeywell zeigten sich die FDP-Politiker beeindruckt von den erfolgreichen gemeinsamen Anstrengungen der Geschäftsführung und des Betriebsrats, sich bei ihrer Produktpalette breit und zukunftssicher aufzustellen, um den Herausforderungen der Wirtschaftskrise zu begegnen und die 800 Arbeitsplätze am Standort Seelze halten zu können. |